Über den Wolken: Bei Swiss darf telefoniert werden

Die Lufthansa-Tochter möchte in Zukunft auch Telefonie an Bord ermöglichen, vorerst als Testprojekt.

Während Sprachtelefonie an Bord von Fliegern der Lufthansa und Austrian tabu ist, verfolgt der Schweizer Flag-Carrier eine andere Strategie. Zur Einflottung der neuen Boeing 777 als Langstrecken-Flaggschiff wird man nicht nur erstmals an Bord WLAN anbieten, sondern leitet auch Mobilfunk-Signale weiter. Dann können zu Wucherpreisen auch SMS versandt und Telefonate geführt werden.

Auch bei der Lufthansa wäre dies theoretisch bereits seit einiger Zeit möglich und Skype vereinfacht das Ganze noch einmal deutlich. Um andere Passagiere nicht zu belästigen, herrscht bis zum Aufsetzen am Zielflughafen derzeit jedoch ein absolutes Telefonieverbot. Um auf die Nachfrage in eigenen Fliegern zu reagieren, testet man die Möglichkeit bei Swiss nun zumindest ein Jahr lang – Nachtflüge ausgeschlossen.

Mit Preisen von über fünf Euro pro Minute wird der Spaß dabei keinesfalls günstig, sodass etwaige Telefonate vor allem beim Clientel der Business Class beschränkt bleiben dürften. Das mobile Surfen mit 8 Euro für 20 MB erscheint da noch ein Schnäppchen und dürfte auch deutlich attraktiver sein als das SMS-Verschicken für 1,40 Euro pro Nachricht.

Ich selbst begrüße diesen Schritt nicht und hoffe weiterhin auf möglichst geringen Geräuschpegel in der Kabine. Und ihr?

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