Vodafone Kabel: Mindestdatenrate für 500-MBit/s-Kunden

Wer bei Vodafone einen Kabel-Internetzugang mit 500-MBit/s im Downstream gebucht hat, bekommen eine Mindestdatenrate genannt.

In der Vorweihnachtszeit war ein Detail bezüglich Vodafone Kabel etwas untergegangen, auf das ich gerne noch hinweisen möchte. Vodafone hatte kürzlich erst die Datenraten im hauseigenen Kabelnetz (ehemals Kabel Deutschland) auf 500 Megabit pro Sekunde im Downstream erhöht. Im Upstream sind immerhin bis zu 50 MBit/s realisierbar.

Diese Geschwindigkeiten sollen laut Vodafone 3,7 Millionen Haushalte in 180 Städten buchen können. In der Praxis nutzen das natürlich deutlich weniger Kunden. Doch was kommt bei en Kunden am Ende wirklich an? Im Kabelnetz treten ja durchaus erhebliche Schwankungen je nach Tageszeit auf. Ein Vodafone-Sprecher äußerte sich dazu wie folgt:

Bei unserem Produkt 500 MBit/s stellen wir sicher, dass auch zu absoluten Spitzenzeiten bei den Kunden minimal 200 MBit/s ankommen. Normalerweise können die Kunden aber rund um die Uhr 450 MBit/s nutzen. Maximal sind es 500 MBit/s – in Einzelfällen in der Realität sogar etwas mehr. Im Upstream stehen minimal 15 MBit/s, normalerweise 35 MBit/s und maximal 50 MBit/s zur Verfügung.

Mit dem Kabelnetzstandard Docsis 3.0 sind Datenraten von 800 MBit/s und mehr möglich. Mit Docsis 3.1 werden über 1 GBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload realisierbar sein. Vodafone will bis zum Jahr 2020 einen Downstream von einem Gigabit pro Sekunde im Kabelnetz anbieten.

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Quelle Vodafone via Golem

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