Audi möchte, dass der Slogan „Vorsprung durch Technik“ nicht mehr belächelt wird und etwas gegen sinkende Verkaufszahlen und vor allem das Image tun. Daher gibt es nach dem R8 wieder einen Sportwagen, jetzt sogar einen „Supersportwagen“.
Dafür hat man sich die Basis des Lamborghini Temarario geschnappt und den Audi Nuvolari entwickelt. Und nach dem Mercedes-AMG GT Coupé und Ferrari Luce dachte man sich, dass man auch einen hässlichen Sportwagen haben möchte.
Aber ja, über Geschmack lässt sich nicht streiten. Der Nuvolari besitzt auch viele schöne Elemente, das Heck geht sogar, aber die Front … die sagt mir gar nicht zu.
Schade ist auch, dass der 1.001 PS starke Bolide, der 350 km/h fahren kann und von 0 auf 100 km/h in 2,6 Sekunden beschleunigen kann, ein Hybrid mit einem V8 und kein Elektroauto ist. Es stecken zwar drei Elektromotoren mit jeweils 150 PS im Audi Nuvolari, aber der Akku ist mit 7,3 kWh viel zu klein für elektrisches Fahren.
Das ist also ein Verbrenner, der die Elektromobilität nutzt, um mehr Leistung aus dem Auto zu holen. Nicht unbedingt das, was ich unter „Vorsprung durch Technik“ verstehe, aber der große Elektro-Traum ist bei den Luxusmarken im VW-Konzern mittlerweile sowieso eingesargt worden, es ist wieder eine Verbrenner-Ära da.
Audi dürfte ab 500.000 Euro aufwärts für den Nuvolari verlangen und wird auch nur 499 Einheiten produzieren, im ersten Halbjahr geht es los. Vielleicht täusche ich mich, aber dieses Modell wird nicht in die Fußstapfen eines R8 von Audi treten.
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