ADAC untersucht Ladeverluste von Elektroautos
Der ADAC zeigt, dass das Laden eines E-Autos an der Haushaltssteckdose die höchsten Energieverluste verursacht.
Wer sein Elektroauto an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose lädt, verschenkt laut einer neuen ADAC-Untersuchung besonders viel Energie. Im Vergleich zur Wallbox fallen die Ladeverluste deutlich höher aus. Der Automobilclub empfiehlt deshalb, die Steckdose nur im Ausnahmefall zu nutzen.
ADAC vergleicht Ladeverluste an Steckdose und Wallbox
Für die Studie untersuchte der ADAC fünf aktuelle Elektroautos. Geladen wurde an einer Haushaltssteckdose mit 2,3 kW, an einer Wallbox mit maximaler Leistung sowie mit reduzierter Ladeleistung von 4,2 kW, die das Laden mit überschüssigem Solarstrom simulieren soll. Dabei zeigte sich: Je höher die Ladeleistung, desto geringer die Verluste.
Die wichtigsten Ergebnisse:
- Haushaltssteckdose: bis zu knapp 25 % Ladeverlust beim Mercedes-Benz CLA EQ
- Die übrigen Fahrzeuge verloren an der Steckdose rund 15 % der Energie
- Wallbox mit 4,2 kW: bei allen getesteten Autos unter 13 % Verlust
- Wallbox mit maximal 11 oder 22 kW: alle Fahrzeuge unter 7 % Verlust
- Der Renault R5 arbeitete in beiden Wallbox-Szenarien am effizientesten
Laut ADAC entstehen Ladeverluste unter anderem durch aktive Fahrzeugsysteme während des Ladevorgangs und durch die Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom. Wer regelmäßig zu Hause lädt, kann mit einer Wallbox daher nicht nur sicherer, sondern auch effizienter laden. Ergänzend verweist der Automobilclub auf die Datenbank von Green NCAP, die Ladeverluste in ihre Fahrzeugbewertungen einbezieht.
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Ich komme auf 13,7 % an der Wallbox bei überwiegend PV Überschuss also mal mehr mal weniger Leistung im aktuellen Jahr.