VW I.D. Neo: Was erwartet uns beim „Elektro-Golf“?

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VW I.D. Neo (Bild: VW)

Volkswagen wird schon bald mit dem I.D. Neo angreifen und mit einer richtigen Ankündigung ist in nur wenigen Monaten zu rechnen.

Der erste e-Golf von VW und auch der e-UP waren eher ein Versuch, so schnell es geht ein Elektroauto auf den Markt zu bringen. Dabei hat man die aktuellen Modelle genommen und umgebaut. Das Ergebnis war okay, aber es geht besser.

Dafür soll die I.D.-Plattform sorgen, von der wir bei VW in den nächsten Jahren einige Elektroautos sehen werden. Das erste Modell ist der I.D. Neo, der bereits 2016 als Konzept vorgestellt wurde. Knapp drei Jahre später soll nun das marktreife Produkt folgen und 2020 geht es dann so richtig los.

VW I.D. Neo: Womit ist zu rechnen?

VW möchte 2020 knapp 100.000 Modelle verkaufen, der finale Name steht aber noch nicht fest – beziehungsweise ist noch nicht bekannt. Aktuell wird das Auto als „Neo“ bezeichnet und er wird auch gerne „Elektro-Golf“ genannt. Es soll ein Elektroauto für den Massenmarkt werden, wie der normale Golf.

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VW I.D. Familie (Bild: VW)

Der I.D. Neo ist das erste Modell, welches auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) basiert und bis 2025 möchte der Konzern 1 Million Modelle verkaufen. Die Plattform wird man aber auch für andere Modelle von Audi und Seat nutzen, man hat immerhin knapp sechs Milliarden Euro in die Entwicklung gesteckt.

Gut 4,25 Meter misst der I.D. Neo in der Länge, der Radstand beträgt ca. 2,7 Meter und Basis ist die knapp 300 Kilo schwere Batterie im Fahrzeugboden. Der Baukasten ermöglicht auf eine Version mit einem zweiten Elektromotor an der Vorderachse. Standardmäßig gibt es Felgen mit 18 Zoll.

Das Basismodell besteht aus einer 125 kW starken Version mit 48 kWh-Akku, es sollen aber weitere und stärkere Modelle folgen. Hinten sind bis zu 150 kW und an der Front bis zu 75 kW möglich. Die Basisversion benötigt von 0 auf 100 km/h knapp 8 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 bis 180 km/h.

Bei der Reichweite des VW I.D. Neo sprechen wir über 330 und 500 Kilometer (WLTP) und mit einem 3-phasigen CCS-Gleichstromstecker kann der Akku in wenigen Minuten mit mehr Energie für weitere Kilometer versorgt werden.

VW I.D. Neo: Was muss man bezahlen?

Das finale Modell soll der Konzeptstudie ähneln (siehe Beitragsbild), aber es wird erst noch vorgestellt und aktuell werden nur Erlkönige getestet, die VW mit Folie verdeckt hat. Basis des I.D. Neo ist das MIB II mit Touchscreen, es gibt aber auch ein Headup-Display mit Augmented-Realitiy-Funktionen.

Falls man gewisse Funktionen erst später möchte (oder sie vielleicht auch erst später kommen), dann kann man diese via OTA-Update installieren.

Doch kommen wir zu spannendsten Frage, dem Preis. Es soll bei 27.500 Euro losgehen, was deutlich weniger als beim VW e-Golf wäre. Der startet bei 35.900 Euro. Mit dem ein oder anderen Bonus oder als gebrauchter Jahreswagen, könnte der I.D. Neo tatsächlich ein Auto für den Massenmarkt werden.

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