Warum Motorola manche Geräte nicht auf Android 4.0 aktualisieren wird

Bei Motorola gab man zuletzt eine Roadmap über den Ablauf der Aktualisierungen eigener Geräte auf Ice Cream Sandwich heraus. Zur Überraschung einiger wurden hier einige Geräte nicht berücksichtigt, die noch kein Jahr alt sind. Ist Motorola schlichtweg zu faul, um weitere Geräte mit einem Update zu versorgen? Nach eigener Aussage mitnichten.

Motorola hat nämlich verlauten lassen, dass man ein ICS-Update für ein Gerät nicht anbieten möchte, wenn die User Experience nicht signifikant gesteigert werden würde. Das mag zunächst unverständlich erscheinen, da ICS doch um einiges besser ist als Android 2.x., allerdings geht es hier eben vor allem um leistungsschwächere Geräte. Und wenn dieses die Mindestanforderungen einer neuen Firmware-Version nicht packen können, wird der Umgang mit dem Gerät ein Spiel mit der Geduld, was die User Experience verschlechtert. Das ist nicht im Sinne des Herstellers, nicht im Sinne des Users und auch nicht im Sinne von Google.

Man könnte nun natürlich behaupten, dass es Custom ROMs gibt, welche die jeweils aktuellsten Android Versionen auch auf schwächeren Geräten zum Laufen bekommen. Allerdings laufen auch diese ROMs nicht immer flüssig und vor allem laufen diese ROMs zumeist ohne die Oberflächen der Hersteller und sind eben AOSP-ROMs. Denn diese Oberflächen drücken, wie wir alle wissen, die Performance der Firmwares stets ein Stück weit nach unten und da macht auch Motorola’s Oberfläche keine Ausnahme.

Aus Sicht von Motorola ist der Schritt anhand dieser Argumentation zumindest nachvollziehbar. Das Geschrei ist zwar groß, da es nicht für alle Geräte Updates auf Ice Cream Sandwich geben wird – allerdings bin ich zumindest davon überzeugt, dass das Geschrei sehr viel größer wäre, wenn Motorola ein Update bringen würde und die Geräte danach extrem ruckelig laufen. Diskussionen wird diese klare Entscheidung aber trotzdem einige hervorrufen. Da bin ich mir sicher.

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