Windows 10 Cloud: Microsoft greift den Bildungsmarkt an

Microsoft wird demnächst eine neue Windows 10-Version zeigen, die auf den Namen „Cloud“ hört, mit der Cloud aber gar nicht mal so viel zu tun hat.

Am 2. Mai wird Microsoft ein Hardware-Event abhalten. Der Fokus von dem Event: Der Bildungsmarkt. Das ist kein Geheimnis, in der Einladung nutzt Microsoft sogar ganz offen den Hashtag #MicrosoftEDU. Ziel ist der Bildungsmarkt, der von den Studenten dominiert wird. Hier konnte Google mit seinen Chromebooks in den USA punkten und hier möchte Microsoft nun ebenfalls angreifen.

Ein interner Slide, der bei Windows Central veröffentlicht wurde, zeigt die Ziele von Windows 10 Cloud. Der Vergleich mit einem Google Chromebook und der Begriff „Studenten“ ist kein Zufall. Genau so sieht die Zielgruppe von Microsoft aus.

In dem Slide seht ihr auf der linken Seite auch die Mindestanforderungen für ein so genanntes „CloudBook“ von Microsoft. Ein Surface Book ist für viele Studenten zu teuer, daher nun dieser Schritt. Dieser Schritt ergibt eindeutig Sinn, denn in diesem Markt steckt sehr viel Geld. Warum man aber Cloud als Namen gewählt hat? Keine Ahnung. Ich vermute fast, dass das ein reiner Marketing-Effekt sein soll.

Am 2. Mai wird Microsoft, und vermutlich auch der ein oder andere Partner, die erste Hardware mit Windows 10 Cloud zeigen. Bis Ende des Jahres soll das OS dann noch weiter optimiert und der Preis für die Hardware weiter gesenkt werden.

Google gewinnt mit den Chromebooks immer mehr Nutzer in den USA und das sind dann auch potentielle Android-Nutzer. Microsoft hat zwar kein mobiles OS (also in der Theorie schon), doch das Desktop-OS will man nicht auch noch abgeben. Mal schauen, ob Windows 10 Cloud auch für den deutschen Markt geplant ist.

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