YouTube soll jetzt zehn Prozent schneller laden durch WebP-Bildformat

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Google hat eine kleine Änderung in seinen populären Videodienst YouTube implementiert, wodurch YouTube-Seiten nun zehn Prozent schneller laden sollen.

Die angesprochene Neuerung dreht sich dabei um das WebP-Bildformat, welches Google 2010 erstmals vorgestellt hat. Grob umrissen ermöglicht das WebP-Fomat den Einsatz von Bilddateien bei kleinerer Dateigröße ohne große Qualitätsunterschiede im Vergleich zum noch immer etablierten JPG-Format.

Im Google Play Store setzt Google bereits seit einigen Monaten auf das WebP-Format für alle dort dargestellten Bilddateien. Nun kommt das Format also auch auf YouTube zum Einsatz, wodurch die Seiten zehn Prozent schneller laden sollen. Google gibt darüber hinaus auch an, dass man durch den Wechsel bereits mehrere Terabyte pro Tag beim Datentransfer einsparen konnte.

Im Chromium Blog schreibt Google des Weiteren auch, dass man mit dem neu eingeführten Bildformat vor allem natürlich Nutzern mit geringerer Brandbreite unter die Arme greifen soll, sodass bei diesen YouTube-Seiten merklich schneller laden sollen. In Chromes aktueller Betaversion wird darüber hinaus eine neue Testversion von WebP eingesetzt, mit der die Bilddekodierung um 25% verschnellert werden konnte.

Google will WebP also weiter flächendeckend durchsetzen und nutzt dafür die eigenen großen Plattformen. Für mich persönlich ein recht interessanter Schachzug und gegen schneller ladende Webseiten haben wir ja alle nichts – vor allem bei YouTube gibt es ja regelmäßig Nutzer, die Probleme mit den Ladezeiten haben. Nativ unterstützt wird WebP übrigens in Chrome, Opera und dem mobilen Android-Browser.

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