ZTE: Export-Bann gegen neue Auflagen aufgehoben

Aufatmen bei ZTE. Wie Donald Trump vor einigen Wochen bei Twitter ankündigte, haben sich die USA und China auf das weitere Vorgehen im Fall geeinigt. Um den Verlust von ca. 70.000 Arbeitsplätzen zu verhindern, wurde der Export-Bann gegen ZTE aufgehoben und durch eine hohe Strafzahlung sowie neue Auflagen ersetzt.

Der von den USA beschlossene Export-Bann gegenüber dem chinesischen Unternehmen ZTE hätte wohl dessen Ende bedeutet. Eingebrockt hatte man sich das Ganze, da man gegen Sanktionen gegenüber Nordkorea sowie dem Iran verstieß und die daraufhin beschlossenen Auflagen nicht komplett befolgte. Nun kann man in China aber wieder aufatmen – zusammen haben Donald Trump und Xi Jinping eine für ZTE bessere Lösung gefunden.

Nun muss der chinesische Konzern nämlich nur noch eine immer noch empfindliche Strafe in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar zahlen, sein Management austauschen und umfangreiche Sicherheitsgarantien abgeben. Außerdem soll man, oh Wunder, zukünftig mehr amerikanische Produkte beziehen.

Noch ist nicht klar, was diese Änderungen für die weitere Geschäftstätigkeit von ZTE zu bedeuten haben. Ob das Smartphone-Geschäft wie bislang weitergeführt werden wird, ist beispielsweise unklar. Nähere Details aus China werden wir aber sicherlich im Laufe der kommenden Wochen erfahren.

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