Wechsel zu 1&1 DSL und der FRITZ!Box 7560: Mein Fazit

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Seit einigen Monaten bin ich nun mit 1&1 DSL unterwegs und ich dachte mir, dass ich euch einfach noch mal ein kurzes Fazit mitteilen möchte.

Sucht man im Internet nach Symptomen, dann findet man Krankheiten. Sucht man nach Erfahrungsberichten, dann findet man oft negative. Wer zufrieden ist, der meldet sich eher selten in Foren und Co zu Wort. Doch ich bin zufrieden und nach den anfänglichen Problemen bereue ich den Wechsel nicht.

Es geht um das Thema DSL. Vor gut einem Jahr klingelte ein Mitarbeiter der Telekom bei mir und teilte mit, dass man nun VDSL buchen kann. Da ich mit dem Kabelanschluss von Unitymedia immer unzufrieden war, ging die Kündigung noch in der gleichen Woche raus und die Wartezeit begann.

Ende 2018 stand dann der Wechsel an und der lief alles andere als reibungslos. Ich habe mich hier im Blog zweimal zu Wort gemeldet (Teil 1, Teil 2). Doch seit dem sind einige Wochen ins Land gezogen und der Alltag kehrte ein.

Wechsel zu 1&1 DSL: Weg von Unitymedia

Kurz vor dem Wechsel bekam ich übrigens noch mal ein solides Angebot von Unitymedia, mit dem ich im Schnitt ein paar Euro weniger im Jahr, als jetzt bei 1&1 gezahlt hätte. Aber der Grundpreis alleine war gar nicht der Hauptgrund.

Ich war in erster Linie mit dem Netz und der Stabilität unzufrieden. Klar, wenn alle Bedingungen optimal waren, dann kam in den Speedtests auch die versprochene Geschwindigkeit an, aber die Welt besteht nicht nur aus diesen.

Im Alltag surft man im Web, ich lade mal ein Video hoch, ich streame ein YT-Video in 4K und wir schauen bei Netflix eine Serie in 4K HDR. Das sind dann die Momente, in denen man die Qualität von einem Anschluss spürt.

Und hier war ich immer wieder unzufrieden.

Das ist wie bei einer Megapixel-Zahl beim Smartphone, die ist vollkommen irrelevant geworden. Wichtig ist der Sensor und die Software. Und beim DSL-Anschluss sind das auch zwei Komponenten: Das Netz und der Router.

Vor allem zu Stoßzeiten war ich mit dem Netz immer wieder unzufrieden. Viel schlechter als bei Unitymedia kann es nicht werden dachte ich mir.

Wechsel zu 1&1 DSL: Deutlich mehr Upload-Speed

Was ich in mehreren Gesprächen mit dem Kundenservice von Unitymedia immer wieder andeutete: Wenn ihr mir eine Fritzbox schickt, dann bleibe ich vielleicht. Lasst es mich testen und wenn diese etwas verbessert, besteht die Chance.

Doch keine Chance, die wollte man mir nur gegen einen Aufpreis anbieten. Ein Mitarbeiter war in einem Gespräch sehr offen und gab auch an, dass dies eine gute Lösung bei vielen Kunden wäre, denn die eigenen Router sind Müll.

Er nannte sie nicht Müll, aber es ging in diese Richtung.

Als ich erfuhr, dass die Telekom nun VDSL anbietet, kam mir natürlich direkt 1&1 in den Kopf, die zu dem Zeitpunkt mit den 100 Euro Wechselbonus geworben haben. 100 Euro, VDSL mit „Telekomleitung“, ähnlicher Preis und dann auch noch eine Fritzbox (mein Modell: 7560) dazu? Klingt wie ein guter Deal.

Was mir dann beim Vergleich erst später aufgefallen ist, was als YouTuber aber auch eine angenehme Sache ist: 40 MBit/s im Upload. Bei Unitymedia gab es in meinem Paket nur 3 MBit/s dazu. Und das sind nur die reinen Zahlen, wie oben erwähnt schwankte die Verbindung über Kabel bei mir immer wieder.

Funfact: Selbst im vergleichbaren Paket von Unitymedia und mit aktiviertem Power Upload (3 Euro extra im Monat) gibt es dort maximal 12 MBit/s. Man kann auch mehr buchen, doch dann befindet man sich bei Unitymedia in einer anderen Preisliga. Mir geht es um den Vergleich mit meinem Tarif.

Heißt: Um 40 MBit/s im Upload zu bekommen, benötigt man 3play FLY 400, was nach 12 Monaten knapp 60 Euro im Monat kostet und muss dann noch eine Option für 3 Euro im Monat dazu buchen. Macht 48 Euro im Monat.

Wechsel zu 1&1 DSL: Zufrieden mit der Fritzbox 7560

Nach gut drei Monaten mit 1&1 DSL und der Fritzbox 7560 bin ich zufrieden. Ich habe bei jedem Speedtest fast die maximalen Werte. Gebucht habe ich übrigens DSL 100, da ich etwas Puffer haben wollte und pro Woche auch gerne mal drei Videos mit knapp 6+ GB die Leitung hochjage.

Vor ein paar Tagen war ich am Morgen mal ein paar Minuten offline, aber das war um 5:30 Uhr nach dem Aufstehen, als ich um kurz vor 6 am iMac saß, war alles wieder normal. Abgesehen davon spüre ich den Unterschied zwischen der alten und neuen Leitung (und der alten und neuen Hardware) massiv.

Man merkt den Unterschied beim Download, bei der Stabilität, wenn man den ganzen Tag im Netz arbeitet und auch am Abend, wenn man mal Serien bei Netflix und Amazon streamt. Reine Zahlen, die einem die Unternehmen auf dem Papier zeigen, sind am Ende eben nur die halbe Wahrheit.

Es kann sein, dass ich hier ein Einzelfall bin und meine Kabelleitung nicht so optimal war, doch ich habe vor dem Wechsel auch andere Erfahrungsberichte gefunden, die in die gleiche Richtung gehen. Und auch ich kann mittlerweile ganz klar empfehlen: Wenn man mit dem Kabelanschluss unzufrieden ist, dann ist ein Wechsel (sofern am Ort vorhanden) zu VDSL eine gute Option.

Wir sind übrigens nur mit dem Internet zu 1&1 gewechselt, da wir uns im Haus sowieso mit mehreren Parteien den TV-Anschluss teilen. Hier steckt ein HD-Modul (CI+) im Fernseher und damit sind wir auch zufrieden.

Je weniger TV man schaut, desto öfter stellt man auch das infrage. Aber das ist ein anderes Thema, Netflix und Co haben das Fernsehen bei uns noch nicht zu 100 Prozent abgelöst. Damit beschäftigen wir uns dann vielleicht 2019.

Wechsel zu 1&1 DSL: Das Fazit

Worauf ich hinaus möchte, um zum Punkt zu kommen: Ich hatte mit dem Kabelanschluss bei Unitymedia so meine Probleme im Alltag, dazu gehörte öfter mal eine instabile Verbindung und auch der im Paket enthaltene Router war keine gute Hardware. Jetzt zahle ich kaum mehr, habe eine deutlich bessere Leitung und auch noch eine gute (wenn auch etwas ältere) Fritzbox.

Der Wechsel war nicht so angenehm wie von mir erhofft, aber das lag einmal am Subunternehmen, welches die Telekom am Anfang für den Techniker beauftragt hatte und dann auch an unserem Anschluss im Mehrfamilienhaus.

Diese Probleme sind nun aber gelöst und seit dem sind bei mir keine mehr aufgetreten. Ich würde den Wechsel daher jederzeit wieder machen, denn meine Situation mit dem Internet hat sich dadurch klar verbessert.

PS: Wir berichten immer wieder über die beiden Unternehmen, aber ich habe keinerlei Vorteile aufgrund meiner Arbeit in Anspruch genommen. Ich hatte nur einmal Kontakt mit der Presseabteilung von 1&1, da meine Beiträge die Runde machten. Man kontaktierte mich nach dem ersten Bericht telefonisch.

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