3D-Drucker-Roundup No. 27: Geeetech A30 defektes Display und mehr

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Weiter geht es mit der Nummer 27 unseres 3D-Drucker-Roundups. Dieses Mal mit Details zur Bedienungseinheit des Geeetech A30 mit seinem schicken Touchscreen und natürlich auch mit gedruckten Elementen aus dem 3D-Drucker.

Nachdem wir im letzten Roundup das DIY-Schränkchen für den Geeetech A30 abgehandelt hatten, kann es dieses Mal um den restlichen eigentlichen Test des Druckers gehen.

So war zumindest der Plan! Denn wie es aussieht, hatte leider mein Touchscreen vom Tag der Lieferung an schon einen Defekt. Zu Beginn war nur ein kleiner, sichtbarer Strich über die halbe Breite des Displays von links nach rechts vorhanden. Am Ende war der Touchscreen dann aber ab der hälfte nach oben nicht mehr nutzbar und der Drucker somit auch nur noch via Octoprint oder ähnlichem steuerbar.

Da ich aber natürlich zuerst mit Bordmitteln drucken wollte, musste ein neues Display her. Das geht im Falle von Geeetech ganz einfach. Man hat hier eigens einen Shop für die 3D-Drucker Ersatzteile eingerichtet. Dort finden sich vom Display über Heatbeds und Bed-Level-Sensoren so ziemlich alles, was an einem Drucker mal kaputtgehen kann. Damit es sich lohnt, habe ich mir also direkt noch einen Sensor fürs Auto-Leveling zum Display in den Warenkorb gepackt und per Express geordert.

So schaut übrigens das Display von der Rückseite aus. Also das ist nochmal extra eine Platine am Touchscreen/Display dran. Mit MicroSD-Karte (128 MB) und allem möglichen Chipgedöns. Wohlgemerkt zusätzlich zur normalen Platine, mit der die Steppermotoren gesteuert werden etc.

Geeetech A30 Display

Der Versand dauerte insgesamt gerade mal eine Woche direkt aus Shenzen. Geht also in Ordnung. Preislich machte der Express-Versand das Paket aus Display und Autolevel-Sensor doppelt so teuer und am Ende lag ich bei etwas mehr als 35,- EUR inkl. Express-Versand.

So sieht ein defektes Display übrigens aus:

Geeetech A30 Defektes Display

Deshalb gibt es nun auch diese Woche noch kein Video über die Menüführung des nun wieder funktionierenden Touchscreens, sondern im nächsten Roundup, dann auch direkt mit Demo/Test des Autolevel-Sensors.

Noch ein paar Worte zum Einbau des Displays: Das ging übrigens sehr einfach. 5 Schrauben auf der Unterseite des Elektronik-Kastens aufgeschraubt, Netzteil im Inneren von außen abgeschraubt und rausgeklappt und dann mit 4 Schrauben das Display (mit Platine und SD-Karte auf der Unterseite!) abgeschraubt. Flachbandkabel ausstecken und umgekehrt alles wieder zusammenschrauben, sobald man das Display ausgewechselt hat.

Testweise hatte ich auf dem Tevo Flash auch noch etwas im PET-G rot gedruckt. Es handelt sich um kleine Schleifböcke, für filigranere Arbeiten. Sie können aufgeschraubt werden und mit zugeschnittenen Schmirgelpapier eingespannt werden. 

Schleifboecke

Vor kurzem hatte ich noch von meiner selbst entworfenen Lampenhalterung erzählt. Die Tage bin ich dann aber auf Thingiverse über ein Objekt gestolpert, welches mit der Customize-Funktion an die eigenen Maße angepasst werden kann.

Dieses habe ich dann zweimal ausgedruckt und es passt so perfekt in die Profile am Drucker. Hält super und sieht gut aus. Durch den Platz zwischendrin komme ich auch besser an die Touch-Bedienung der Lampe ran. #winwin

Noch etwas von außerhalb meiner Filterblase: Auf Instagram bin ich dann die Tage auch beim Stöbern durch die Hashtags über Daniel de Bruin gestolpert. Dieser Typ hat doch einfach so einen analogen 3D Drucker gebastelt. Damit kann er prima irgendwelche Vasen drucken und dergleichen. Faszinierende Arbeit!

Soweit war es das nun auch schon wieder in diesem 3D-Drucker-Roundup. Ihr habt Fragen oder Wünsche? Dann gern in die Kommentare damit!

Meine aktuelle Grund-Ausstattung:

  • 3D-Drucker: Aktuell am liebsten der Tevo Flash. Optisch schick, gute Technik, gutes Maß zwischen zu klein und zu groß. Einen günstigen Einsteiger findet ihr mit dem Ender 3 (oft mit Gutscheinen noch günstiger!).
  • Diamant Feilen-Set: Ideal zum Nachbearbeiten der zu scharfen Kanten etc.
  • Als Filament nutze ich sehr gern PET-G. Unter anderem von Renkforce. Kostet zwar paar Cent mehr als günstigstes Noname, aber macht mir kaum bis keinen Ärger.

Euch gefällt der #3DRoundup? Eine Auflistung aller Roundups findet ihr hier.

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