3D-Roundup No. 8: Erfahrungen, Ideen und Tipps rund um den 3D-Drucker

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Auch in dieser Woche haben sich wieder ein paar interessante Projekte und Infos rund um das Thema 3D-Druck angesammelt, die in dieser Folge 8 unseres 3D-Roundups zusammengefasst werden.

Fans der Möbel des großen schwedischen Möbelhauses kennen sicherlich auch die Seite Ikeahackers. Dort werden einfache und auch komplizierte Umbauten bzw. Erweiterungen der Ikea Möbel präsentiert. Was ich allerdings nicht wusste ist, dass es dort auch eine extra Rubrik mit Modifikationen via 3D-Drucker gibt.

Ikea Hackers

Von neuen selbst gedruckten Lampenschirmen, über Marmeladen-Deckel bis zu kleinen Einzelteilen, die gern mal fehlen oder kaputt gehen ist alles dabei. Bei Interesse einfach diesem Link hier folgen. Danke Daniil!

3D-Kreationen

Wer Vitamine oder Tabletten oder dergleichen einwerfen muss, kommt sicher auch mal zu dem Punkt, diese mehr oder weniger unhübschen, aber auffälligen Pillensetzkästen zu kaufen. Ich wollte dies umgehen und habe mich nach hübschen kleinen Blechdosen umgesehen.

Fündig wurde ich bei Amazon. Nicht gerade billig, aber schick gibt es dort gleich ein 6er Set im Retro-Look davon. Die übrigen Dosen mit den Außenmaßen 6x5x2 cm eignen sich ideal um kleine Schräubchen aufzubewahren etc. Für die Dose habe ich mir dann einen kleinen Einsatz gedruckt, der mir die Dose in Werktage aufteilt. Super einfacher Druck mit super nützlichem Ergebnis.

Pillendose

Auch dieses File habe ich hier auf thingiverse.com hochgeladen. Mit ein bisschen tüfteln kann die Datei über Tinkercad auch sicher in einen 7er Einsatz umgebastelt werden, falls jemand die Dose in Wochentage aufsplitten möchte.

Es muss nicht immer 3D sein :)

Am Wochenende hatte ich einen runden Geburtstag und bekam eine große Super Mario-Figur geschenkt, für welche ich eine passende Unterkonstruktion bauen wollte. Zuerst war der Gedanke „natürlich 3D gedruckt“, aber das fertige Projekt würde viel zu groß werden und damit viel zuviel Zeit und Material beanspruchen. Also ab ins Bauhaus und ein paar MDF-Platten, Plexiglas, Farbe und nen LED-Streifen geholt und die nächsten paar Tage in der Werkstatt gebastelt.

Da ich unüberlegt 19er MDF-Platten genommen hatte, war die Arbeit etwas fummelig, da hier schon noch ordentlich viel zu sägen war. Auch der Forstnerbohrer für die 4 Löcher pro Seite hat fast geglüht usw. Aber am Ende kann sich das Ergebnis sehen lassen und das Ding ist so stabil, dass ich es auch als Hocker nutzen könnte. :)

Mario Stand

Die ausgesägten Flächen habe ich dann von hinten mit Heißkleber mit den Plexiglasplatten beklebt, welche ich vorher mit einem feinen Schmirgelpapier milchig gemacht hatte. So sieht man jetzt im eingeschalteten Zustand den LED-Streifen nicht durch. Dann musste der Fragezeichenwürfel noch mit gelber Farbe bestrichen werden, doch leider war die ausgewählte „man-braucht-keine-Grundierung-Farbe“ ein absoluter Fehlgriff und führte dazu, dass ich viermal drüber streichen musste.

War am Ende alles in allem ca. 3 Tage Arbeit nach der Arbeit, aber ich finde so hat die Figur ein hübsches zu Hause bekommen und sorgt Abends beim Fernsehen für eine schicke indirekte Beleuchtung. Auch in meinem Haushalt muss also nicht immer alles mit dem 3D-Drucker gemacht werden.

Wie immer gilt, dass ihr gern in den Kommentaren konstruktive Kritik, Vorschläge oder Tipps hinterlassen könnt. Habt ihr auch ein schickes Projekt selbst gebastelt? Gern ab in die Kommentare damit!

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Facebook startet mit 3D-Beiträgen22. Februar 2018

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