Deutscher Automarkt: Elektroauto-Trend beschleunigt sich

Das Kraftfahrt-Bundesamt meldet im Mai 2026 239.448 Pkw-Neuzulassungen mit einem Plus von 0,1 Prozent.

Im Mai 2026 wurden 239.448 Personenkraftwagen neu zugelassen, was einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent entspricht. Die gewerblichen Zulassungen sanken um 4,0 Prozent und machten 64,4 Prozent aus, während private Zulassungen um 8,4 Prozent zunahmen.

Bei den deutschen Marken zeigte Smart mit 140,2 Prozent das stärkste Wachstum bei einem Anteil von 0,3 Prozent, gefolgt von MINI mit 37,7 Prozent (1,5 Prozent Anteil) und Opel mit 9,9 Prozent (4,8 Prozent Anteil).

Rückgänge verzeichneten MAN (-25,0 Prozent), Ford (-21,7 Prozent), Porsche (-14,4 Prozent), Mercedes (-8,9 Prozent), Volkswagen (-8,9 Prozent), BMW (-3,4 Prozent) und Audi (-2,7 Prozent). Volkswagen blieb mit 19,0 Prozent die anteilsstärkste Marke.

Marktverschiebungen bei Antrieben, Segmenten und Importmarken

Im Importbereich mit mindestens 1,0 Prozent Marktanteil stiegen Tesla um 322,4 Prozent (2,1 Prozent Anteil) und BYD um 232,1 Prozent (2,6 Prozent Anteil). Weitere Zuwächse gab es bei MG Roewe (+47,2 Prozent), Renault (+43,5 Prozent), Fiat (+15,7 Prozent), Mazda (+13,6 Prozent) und Dacia (+13,0 Prozent).

Rückgänge zeigten Toyota (-32,0 Prozent), Hyundai (-16,9 Prozent), Volvo (-5,0 Prozent), Seat (-4,6 Prozent), Skoda (-0,8 Prozent) und Kia (-0,8 Prozent). Skoda blieb mit 8,2 Prozent die stärkste Importmarke.

Im Segmentvergleich stiegen SUVs um 5,3 Prozent auf 35,4 Prozent Marktanteil. Mini-Vans legten um 22,1 Prozent zu (0,6 Prozent), Mittelklasse um 19,8 Prozent (9,1 Prozent) und Kleinwagen um 15,1 Prozent (13,6 Prozent).

Ebenfalls wuchsen Geländewagen um 2,8 Prozent (10,3 Prozent) und Utilities um 2,1 Prozent (5,0 Prozent). Rückgänge zeigten Oberklasse (-35,2 Prozent), Sportwagen (-25,6 Prozent), obere Mittelklasse (-25,4 Prozent), Wohnmobile (-18,0 Prozent), Kompaktklasse (-16,6 Prozent), Großraum-Vans (-15,3 Prozent) und Minis (-2,4 Prozent).

Wichtige Antriebsdaten

  • BEV: 59.969 Fahrzeuge, +39,3 Prozent, Anteil 25,0 Prozent
  • Hybride: 95.466 Fahrzeuge, +3,6 Prozent, Anteil 39,9 Prozent
  • Plug-in-Hybride: 27.921 Fahrzeuge, +10,9 Prozent, Anteil 11,7 Prozent
  • Benzin: 51.806 Fahrzeuge, -23,7 Prozent, Anteil 21,6 Prozent
  • Diesel: 30.547 Fahrzeuge, -13,0 Prozent, Anteil 12,8 Prozent
  • LPG: 1.641 Fahrzeuge, +61,7 Prozent, Anteil 0,7 Prozent

Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß sank um 10,8 Prozent auf 97,2 g/km. Im Nutzfahrzeugbereich stiegen sonstige Kraftfahrzeuge um 12,9 Prozent, während Kraftomnibusse um 12,9 Prozent, Lkw um 5,8 Prozent, Zugmaschinen um 1,3 Prozent und Sattelzugmaschinen um 7,2 Prozent zurückgingen.

Krafträder legten um 7,3 Prozent auf 20.782 Neuzulassungen zu. Insgesamt wurden 290.356 Kfz (+0,1 Prozent) und 22.622 Anhänger (-7,7 Prozent) erstmals zugelassen, während der Gebrauchtmarkt 575.895 Kfz (-12,0 Prozent) und 35.829 Anhänger (-11,1 Prozent) verzeichnete.

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