Audi steht in der Kritik für seine US-Strategie
Es sollte eine tolle Nachricht für die Zukunft der VW-Marke werden, das Werk in den USA, welches lange Zeit unsicher war, da Audi auch bei VW oder Scout hätte produzieren können, soll kommen. Noch ist es nicht final beschlossen, aber Audi kündigte zum Start in die Woche eine Investition von 4 Milliarden Dollar an.
Doch die Freude hält sich in Grenzen, denn während Audi mit einer großen Summe in den USA wirbt, steht das Werk in Neckarsulm vor dem Aus. Und nicht nur das, der US-Markt hat die Zeit zurückgedreht und steht nicht mehr für die Zukunft, da der Verbrenner im Fokus steht. Das ist sicher kein „Vorsprung durch Technik“.
Hinzu kommt, dass der Bau des Werks erst 2027 anläuft und es eine ganze Weile dauert, bis man den US-Markt lokal beliefern kann. Was, wenn die US-Zölle dann wieder wegfallen und es wieder günstiger wäre, wenn man den Fokus auf Importe, (wie aus Mexiko) setzt? Lohnt sich diese Investition mehr als der Zoll-Ausgleich?
Audi mit aktivem US-Wahlkampf
Doch die eigentliche Kritik betrifft nicht nur an der strategischen Entscheidung des VW-Konzerns, vor allem die Art und Weise, wie man das bekannt gegeben hat, ist laut Daniela Cavallo peinlich. Die Betriebsratschefin kritisiert, dass der Chef von Audi die Meldung im Rahmen einer Rassismusrede des Präsidenten verkündete.
Und auch die Kommentare in sozialen Netzwerken sind sich heute fast alle einig, das war keine Glanzstunde von Audi und für den VW-Konzern. Man hat sich für den Wahlkampf ausnutzen lassen. Während man in China gnadenlos an Boden verliert, feiert man also dort die Renaissance des Verbrenners mit dem US-Präsidenten.
Wenn man sich Mercedes und BMW anschaut, dann wäre ein VW-Werk für die Premiummarken keine schlechte Idee, aber so? Doch wer weiß, vielleicht hat das Management von Volkswagen mehr verhandelt, was wir noch nicht wissen. Falls da direkte Zollerleichterungen mit im Paket sind, wäre das wirtschaftlich vertretbar.
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Audi und das eigene Premium-Gehabe – passt doch zum Protz-Präsi aus dem Autokratenhaus. Aus den vielen Skandalen der Vergangenheit hat man in meinen Augen so gar nichts gelernt, gleichzeitig werden hierzulande die Stellen abgebaut
Audi sollte sich ausgliedern und ein US Unternehmen werden, hierzu landen nichts mehr gebacken bekommen, aber den Populisten in Amerika hinterherrennen einfach nur dreckig und schäbig
Ja ja ja…..die deutschen Moralapostel kommen jetzt alle wieder aus ihren Löcher gekrochen..
Ach Gottchen! Und hier kommt mal wieder der „Ich-male-mir-die-Welt-wie-sie-mir-gefällt“ aus dem Loch gekrochen.
Hä, der bist doch gerade du
Legitime Kritik sollte man also nicht äußern? Na zum Glück sehen das in unserem Land für die meisten Menschen noch anders.
Ich finde da jetzt auch nichts Schlimmes dran. In den USA ist es üblich, dass Unternehmen im Wahlkampf „tolle Neuigkeiten“ präsentieren.
Unabhängig, ob es sich um einen Republikaner, oder Demokraten handelt, wir sind alles Menschen auf einem Planeten.🤔