Adonit Jot Pro Eingabestift für iPad und Co. im Test

Wer des Öfteren mit dem iPad arbeitet oder gerne Malprogramme nutzt, der hat sich vielleicht schon die Frage gestellt, ob man seine Finger- und Handgelenke nicht irgendwie schonen und zugleich effektiver agieren kann. Eine Erleichterung dabei sollen sogenannte digitale Stifte bringen. Zu dem STABILO SMARTball und dem AluPen Pro hatte euch René schon Näheres mitgeteilt. Neulich bekam ich sodann den Adonit Jot Pro Eingabestift vom Onlineshop arktis.de zum Testen, den ich dann mit den beiden anderen oben genannten Stiften vergleichen konnte.

Eckdaten

  • Größe: 20,3 x 5,1 x 2,5 cm
  • Gewicht: 23 g
  • Material: Aluminium

Optik und Verarbeitung

Ich habe den Jot Pro in Mattsilber zum Testen erhalten. Wem das zu konventionell ist, der findet im Handel auch diverse andere Farben wie Grau, Rot und Blau. Allen ist die recht große, schwarz gummierte Fläche als Fingerauflage gemeinsam. Im Paket ist auch eine Verschlusskappe dabei, die zum Schutz auf die Stiftspitze geschraubt werden kann. Diese erscheint wie der Rest des Stiftes in Mattsilber und ist ebenfalls aus Aluminium gefertigt. Die Linienführung ist klar und insgesamt wirkt der Stift auch gut verarbeitet.

Handling

Grundsätzlich ist der Jot Pro nur zur Verwendung auf kapazitiven Touchscreens geeignet.

Jedoch hatte ich beim Scrollen auf meinem Sony Ericson Xperia Arc S gewisse Probleme. Denn dabei habe ich immer wieder ungewollt Tweets gleich angewählt, anstatt nur die Timeline anzusehen. Das Scrollen auf dem iPad und dem Samsung Galaxy Nexus funktionierte aber problemlos.

Der Jot Pro ist definitiv leichter und liegt nach meinem Empfinden auch besser in der Hand als der Stabilo SMARTball oder der AluPen Pro. Durch die recht große gummierte Fläche reibt er auch auf Dauer nicht an den Fingern. Die drehbare Kugel an der Stiftspitze ermöglicht zudem einen Einsatz in nahezu jedem Winkel. Dies war bei dem AluPen Pro beispielsweise nicht möglich. Allerdings wird einem nur so die Bedienung wirklich erleichtert.

Im Gegensatz zu manch anderen Stiften ist der Jot Pro unabhängig von der Stelle, an der man ihn in den Fingern hält einsetzbar. Andere Stifte haben da nicht immer funktioniert. Der Stift kann im Gegensatz zu seinen Nebenbuhlern allerdings nicht analog verwendet werden, da er keine extra Mine aufweist.

Bei der Verwendung in Malprogrammen konnte ich stets genau zeichnen. Jedoch nicht so präzise wie mit einem Bleistift, wie es der Hersteller in seiner Werbung verspricht. Allerdings wird man wohl kaum mit einem digitalen Stift ein malerisches Kunstwerk zaubern wollen. Im Rahmen der gewöhnlichen Nutzung konnte ich aber immer gute Ergebnisse erzielen.

Nützlich fand ich den Stift auch beim Korrigieren von Texten über eine Office App. Hier kann man den Cursor wirklich präzise zwischen die einzelnen Buchstaben setzen.

Wegen seiner magnetischen Eigenschaft kann der Jot Pro am Rand vom iPad angebracht werden, sodass er stets griffbereit ist.

Fazit

Der Jot Pro spielt meines Erachtens sowohl preislich als auch leistungsmäßig in der oberen Liga. Bei arktis.de und Amazon ist er für um die 30 € zu haben, während das Konkurrenzprodukt AluPen Pro mittlerweile so um die 20 Euro kostet und der Stabilo SMARTball für 5 bis 10 Euro zu haben ist.

Die Handhabung digitaler Stifte ist meines Erachtens generell eine Gewöhnungs- bzw. Geschmackssache. Jedoch bringt die Tatsache, dass der Jot Pro mit der Kugeltechnik individuell einsetzbar ist, ihn für mich unter den drei angesprochenen Stiften aufs Siegertreppchen.

Der Adonit Jot Pro Eingabestift wurde uns vom Onlineshop arktis.de zum Testen zur Verfügung gestellt und kann dort in verschiedenen Farben und auch einfacheren Ausführungen ab ca. 20 Euro bestellt werden.

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