Alfawise U10 3D-Drucker ausgepackt und eingerichtet

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Dieser Tage kam das schon angekündigte Paket von Gearbest nach knapp 4 Wochen Versandzeit bei mir an. Darin enthalten ist der Alfawise U10 3D-Drucker mit einem Druckvolumen von unglaublichen 40x40x50 cm. Der Drucker ist in der Tat so groß, dass man schon im Vorfeld gut überlegen sollte, wo er letztendlich seinen Platz finden soll.

Im Vergleich zum Zonestar (22x22x24 cm Druckvolumen) sieht das dann ungefähr so aus:

Der Karton ist vorbildlich verschlossen und auch der Inhalt ist prima einsortiert und mit zugeschnittenem Füllmaterial versehen. Da wackelt nichts. So muss das bei einer solch langen Reise auch sein.

Wir finden im Packungsinhalt die Elektronik-Einheit mit Display und Steuerknopf, dazu noch den Rahmen, die Bedienungsanleitung, USB-Kabel, bisschen Filament für einen ersten Testdruck, Klebeband, ein paar Schrauben, Schraubenzieher, Imbusschlüssel, Kartenleser, SD-Karte, etc.

Der eigentliche Zusammenbau ist in der Anleitung ausführlich erklärt und man kann wie immer auch auf Youtube nach einer Anleitung in Bewegtbild schauen. Im Grunde müssen aber nur die Kabel der Elektronik-Einheit mit den Stepper-Motoren usw. am Rahmen zusammengesteckt werden.

Beide Kabel sind mit kleinen Clips versehen, auf denen farblich und mit Buchstaben gekennzeichnet ist, was zusammengehört.

Der Z-Rahmen muss noch mit jeweils 4 Schrauben an dem Bodenrahmen befestigt und anschließend noch mit je einem T-Stück pro Seite zusätzlich fixiert werden. Das ist wegen der Höhe des Geräts auch wirklich eine gute Idee.

Die beheizte Druckplatte bekommt von Haus aus schon eine Glasplatte mitgeliefert, welche mit Klebeband mit der Druckplatte zusammengeklebt ist. Das dient wohl als Transportschutz. Vermutlich könnte man aber auch direkt darauf drucken, da das Filament gut darauf halten sollte. Ich persönlich habe das Klebeband aber entfernt und die Glasplatte mit den beiliegenden 4 Klammern am Druckbett befestigt.

Das war es dann auch schon. Drucker einschalten, Filament einfädeln, Druckbett leveln und dann kann der Druck auch schon losgehen.

Es gibt aber auch negatives zu berichten. Die installierte Firmware ist beispielsweise fürchterlich! Ein Gerät mit einer guten Qualitätskontrolle sollte so niemals verschickt werden. Zum einen hat mein Display eine halbe Linie Pixel-Fehler und zum anderen ist die Firmware so schlecht, dass sie nicht mal Unterverzeichnisse auf der SD-Karte lesen kann und teilweise etwas hängt.

Das bedeutet, man kann nicht einmal die Testobjekte der beliegenden SD-Karte drucken, weil das Menü es nicht zulässt in das Verzeichnis zu navigieren. Abhilfe schaffte in meinem Fall nur das flashen einer neuen Firmware. Das ging recht fix und danach funktionierte der Alfawise U10 auch wie er sollte. Ob der Filamentsensor und die Resume-Funktion noch geht, wird sich noch zeigen. Dazu dann aber im folgenden Testbericht mehr.

Gedruckt habe ich dann natürlich auch schon etwas. Einen kleinen orangenen Darth Vader, der in dieser Form, natürlich aber in schwarz, schon als Türknopf an der Druckervitrine des CR-10 Mini seinen Dienst verrichtet. :) Im Original sieht man sehr schön die Details. In Sachen Druckqualität muss sich der Alfawise U10 also vor niemandem verstecken.

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