Apple plant eigene Chips für Macs, Intel ab 2020 angeblich raus

Apple Macbook 2017 Test6

Intel soll in den kommenden Jahren aus den Macs verschwinden, denn auch hier möchte Apple nun auf eigene Chips setzen. Los geht es wohl ab 2020.

Es hat sich schon vor ein paar Wochen gezeigt, dass Apple nach den iOS-Geräten nun auch die Macs mit eigenen Chips versorgen möchte. Man bietet schon eigene Co-Prozessoren an, ab 2020 möchte man laut Bloomberg aber auch Intel ersetzen.

Für Intel wäre das ein herber Rückschlag, denn die Mac-Sparte ist eine sichere Einnahmequelle im Jahr. Falls es so kommt und Apple das Projekt „Kalamata“ bis 2020 erfolgreich abschließen kann, dann hat Intel aber auch noch knapp zwei Jahre Zeit, um sich eine neue Strategie für die Zukunft zu überlegen.

Apple: macOS bald mit iOS-Apps

Der Schritt ist nur eine Frage der Zeit, das Projekt kann jedoch auch nach hinten verschoben werden. Das ist jedoch nicht der einzige große Schritt für Apple, man plant wohl auch eine Plattform, die intern als „Marzipan“ bezeichnet wird.

Die Idee ist es iOS-Apps auf dem Mac anzubieten. Das hören wir nicht zum ersten Mal und es könnte sogar noch in diesem Jahr losgehen. Falls das stimmt, dann wird Apple vermutlich im Rahmen der WWDC 2018 im Juni darüber sprechen.

Mit diesem Schritt kann Apple die Entwicklung bei den Macs besser kontrollieren und enger verknüpfen, bei iOS klappt das ja sehr gut. Apple müsste seine Roadmap dann auch nicht mehr von Intel abhängig machen. Der Übergang soll aber langsam stattfinden, erst mal werden die Co-Prozessoren (Apple T-Serie) in weitere Modelle eingebaut (z.B. den kommenden Mac Pro) und 2020 dürfte es auch erst mal mit den MacBooks losgehen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man bei den Modellen mit extremer Leistung (iMac Pro und Mac Pro) etwas länger brauchen wird.

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