Ausgepackt: Erster Eindruck des Nokia N9 mit MeeGo (+ Unboxing-Video)

Am Samstag ist bei mir das Nokia N9 mit MeeGo 1.2 Harmattan eingetroffen und es wird Zeit euch einen ersten Eindruck des Gerätes zu geben. Wie immer befasse ich mich in diesem Bericht hauptsächlich mit der Hardware, dem ersten Eindruck, der Wertigkeit und anderen Dingen, die einem am Anfang eben einfach auffallen. Etwas detailierter wird es dann erst im Testbericht in den nächsten Tagen.

Falls ihr aber trotzdem schon Fragen habt, könnt ihr gerne ein Kommentar unter diesem Bericht hinterlassen und ich werde versuchen diese zu beantworten. Eins noch vorneweg: Ich konzentriere mich während des Tests auf das Gerät selbst, warum das N9 nicht offiziell nach Deutschland kommt ist weitestgehend klar. Passt nicht jedem, müssen wir aber so hinnehmen.

Die Verpackung des N9 hat das typisch blaue Nokia-Design, welches seit dem Netbook Nokia Booklet 3G zum Einsatz kommt. Sie ist jedoch wesentlich kompakter, als bei den Symbian-Geräten. Einen besseren Eindruck bekommt ihr da aber glaube ich im Unboxing-Video weiter unten, in dem ihr auch seht was sich so alles im Lieferumfang befindet.

Öffnet man die Verpackung ist das erste was einem entgegen kommt das Nokia N9, der andere Inhalt wie Ladegerät oder ein Solikon-Cover befinden sich darunter. Der erste Eindruck des Gerätes ist sehr positiv, gerade bei der Verarbeitung, Haptik und Wertigkeit überzeugt einen das N9 in den ersten Sekunden und Minuten. Vor allem das geschwungene Display und der Übergang zum Gehäuse macht einen ordentlichen Eindruck, der USB-Eingang ist geschickt hinter einer Klappe versteckt und es wirkt alles sehr minimalistisch, mit Konzentration auf das wesentlich: Das Display und den Inhalt.

Unboxing-Video des Nokia N9

Das Video stammt vom Kollegen Michael Hell.

Ich zeige neue Geräte gerne der Familie, Freunden oder Leuten bei mir in der Uni und ich habe seit dem iPhone 4 noch nie ein so positives Feedback bekommen. Das Design und Material hat den meisten gefallen und viele waren von Features wie dem Doppeltippen, um das Display zu aktivieren, begeistert. Es ist etwas neues, es macht Spaß und die Qualität stimmt auch, so etwas war man von Nokia nicht mehr gewohnt. Ich hatte noch nie ein Nokia-Smartphone, das out-of-the-box so leicht einzurichten ist!

Das Display ist scharf, besitzt kräftige Farben und lässt sich auch aus anderen Blickwinkeln noch gut ablesen. Ich dachte es ist bestimmt schwer sich an ein Gerät ohne Tasten zu gewöhnen, war es aber nicht, nach ein paar Minuten hat man sich sogar schon fast an die neue Bedienung gewöhnt. Da ich das schon öfter gefragt wurde: Es gibt eine Option für Entwickler (vor allem bei Spielen) die Swype-Geste abzustellen, dann muss man das Programm extra beenden und kann es nicht versehentlich schließen.

Natürlich stellt sich die Frage, ob man das N9 auch im Alltag nutzen kann. Es ist immerhin nicht gerade günstig und in Deutschland kommt auch noch der umständliche Import dazu. Das kommt natürlich auf das Nutzungsverhalten der jeweiligen Person an, seit Montag ist das N9 mein Hauptgerät, und ich bin schon an die ersten Grenzen gestoßen. Mehr dazu dann im Testbericht. Habt ihr schon erste Fragen zum Nokia N9 oder der Oberfläche MeeGo 1.2?

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.