BlackBerry: Günstige Einsteigermodelle als letzter Ausweg?

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Ein Verlust von über 4,4 Milliarden Dollar im letzten Quartal, nur knapp über eine Million verkaufte Smartphones mit dem aktuellen OS und ein Markt, bei dem man immer weiter zurück fällt. BlackBerry geht es alles andere als gut.

Auch das zurückliegende Quartal war für BlackBerry kein Erfolg. Er ging unaufhörlich bergab und von knapp 4,3 Millionen verkauften Geräten, konnte man gerade mal 1,1 Millionen mit BlackBerry 10 an den Mann bringen. Der Rest ist immer noch mit OS 7 unterwegs. Der neue CEO John Chen hat eine verdammt harte Aufgabe vor sich im nächsten Jahr. Android und iOS dominieren den Markt und der dritte Teilnehmer im Kampf um Nutzer heißt momentan nicht BlackBerry, sondern Windows Phone. Doch was will man dagegen machen? BlackBerry wird seinen Fokus neu ausrichten.

Dank einer Partnerschaft mit Foxconn möchten die Kanadier in Zukunft neue Märkte erschließen. Indonesien und Mexiko stehen als erstes auf der Agenda. Wie der Plan für BlackBerry 10 aussieht ist nicht bekannt. Hier wird man noch einige Diskussionen führen, bevor es eine klare Marschrichtung gibt. Android ist aber keine Option, auch das wird sich erst mal nicht ändern. Es gibt laut Chen noch genug Märkte, in denen es noch reichlich Wachstumspotential gibt. Doch auch hier wird man zu spät sein.

Nicht nur Android dringt hier immer weiter vor, auch Nokia hat mit der Asha-Reihe gute Arbeit geleistet. Microsoft wird hier sicherlich auch nicht einfach zusehen und Windows Phone in Zukunft entsprechend anpassen. Für BlackBerry wird es hart und die nächsten Jahre werden für die Zukunft des Unternehmens entscheidend sein.

quelle engadget

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