BMW i3 im Alltagstest – Teil 2: Fahrspaß, Tanken, Preise

Mittlerweile sind nun einige Tage seit meinem ersten Teil des BMW i3 Alltagstest ins Land gegangen und ich konnte den BMW i3 ordentlich durch die Stadt und über das Land jagen.

Im folgenden Artikel könnt ihr euch den schicken Flitzer einmal in Bewegtbild anschauen und ich habe auch versucht ein paar wichtige Fragen und Erfahrungen aufzugreifen.

Zu allererst kann ich auf jeden Fall nur jedem wärmstens empfehlen, mal mit einem solchen Elektro-Auto zu fahren. Der i3 in unserem Test hat 170 PS und bringt dabei aber sozusagen auf einen Schlag die Energie auf die Straße. Das ist wirklich ein tolles Fahrgefühl und es macht sehr viel Spaß mit dem Auto über die Straßen zu cruisen. Im Stadtverkehr muss man schon fast aufpassen, dass man die Geschwindigkeit nicht überschreitet, so sehr hängt der i3 am Gas.

Ich bin, wie schon erwähnt, nicht 1000 Prozent technisch am Start, aber die Energie kommt gefühlt direkt und ohne Getriebe an. Man beschleunigt das Auto auf Wunsch so sehr, dass es selbst mich dabei noch in den Sitz drückt. Bei all der Power wird die Geschwindigkeit aber trotzdem bei 150 km/h sanft aber sicher abgeregelt. Das ist unter anderem wegen der möglichst großen erreichbaren Reichweite so geregelt. Eine konstante Fahrt bei Höchstgeschwindigkeit reduziert die zu erreichenden KM mit einer Ladung dann logischerweise doch merklich.

Um euch eine Gelegenheit zu geben, meine Aussage ein wenig einstufen zu können – ich habe schon Autos mit über 200 PS gefahren, aber normalerweise pendle ich im Schnitt so bei 140 PS. Mal als 2.0 TDI, auch schon ein 140 TSI mit Kompressor und Turbo, was am Ende auch schon lecker Power von Anfang an bis zum einsetzen des Turbos bringt, aktuell fahre ich einen BMW 218i AT mit 136 PS. Keines dieser sonst von mir gefahrenen Autos bringt annähernd dieses krasse Fahrgefühl. Auch der BMW Berater, welcher mir das Auto übergeben hatte, erklärte mir, dass die Power zumindest vom Start weg schon ziemlich überragend ist und das Auto es im Grunde auch mit einem M3 beim Start aufnimmt.

Logischerweise packen solche Boliden dann ein wenig später mit aller (Motoren-)Kraft zu und verspeisen den i3 zum Frühstück. Ich umschreibe das hier nur ein wenig, damit ihr euch vorstellen könnt, wie toll sich das Auto vor allem auch als Stadtflitzer fährt.

bmw-i3-automatik

Ebenfalls noch zum Antrieb muss etwas zu den Pedalen erwähnt werden. Der BMW i3 hat zwar wie bei jedem Automatik-Auto eine Bremse und ein Gaspedal, allerdings ist es so, dass der i3 beim loslassen des Gaspedals automatisch bremst. Nach ein paar gefahrenen Kilometern hat man das gut im Gefühl und braucht so die Bremse im normalen Stadtverkehr fast gar nicht mehr.

Dieses automatische Bremsen wird dann zugleich dazu genutzt Energie zu „rekuperieren“. Man kann sich das auch auf Wunsch im Display anzeigen lassen. Dann zeigt einem das Auto direkt an, ob aktuell Strom vom Akku gezapft wird, oder welche zurückgewonnen wird.

Materialien und Funktionen

Während viele Hybrid-Autos im Grunde normale Autos sind, zu denen der e-Motor praktisch hinzukonfiguriert wird, wurde der i3 als reines e-Auto konzipiert und entwickelt. Deshalb finden wir viele Materialien verbaut, die unter anderem dazu dienen das Gewicht zu reduzieren, dabei aber weiterhin höchstmögliche Sicherheit und Komfort zu behalten. Man muss im Grunde auf nichts verzichten, was auch in einem ähnlichen „normalen“ Serienfahrzeug enthalten ist.

Klima-Anlage, großes Display für Navi, Sitze die teilweise aus Leder sind, Ablagefächer fast ohne Ende, Multifunktionslenkrad, umklappbare Sitze uvm. Dabei gibt es dann aber trotzdem beispielsweise eine Türverkleidung, die zum Teil aus Hanf hergestellt wurde, oder aber Carbon-Rahmen und eine fehlende B-Säule.

bmw-i3-coach-doors

 

Anschaffungskosten und Ausstattung des BMW i3:

Der BMW i3 in meinem Test ist die Variante mit 94 Ah (125 KW, 170 PS) und zusätzlichem Range-Extender. Dies ist ein kleiner Benzin-Motor, welcher ab 75 % Restenergie eingeschaltet werden kann und dann den Akku auflädt bzw. auf gleicher Energie hält. Abgesehen davon hat unser getesteter BMW i3 noch einige Extras, wie beispielsweise einen schönen grauen Lack (600 EUR), 20 Zoll Aluschuhe (ca. 1350 EUR) , BMW Interieurdesign Lodge mit Leder/Stoff/Eiche-Kombination (ca. 2000 EUR), Connected Drive, Parkassistent, größeres Display für die Navigation etc. und kommt so auf insgesamt gute 50.000 EUR von ursprünglich 35.000 EUR.

Das ist klar eine Hausnummer, aber auf der anderen Seite auch nichts besonderes. Mein BMW 218i AT lag am Ende auch bei fast 40.000 EUR und da hatte ich längst noch nicht alles im Konfigurator angekreuzt. :)

Beim Kauf gibt es eine kleine Finanzspritze vom Bund und teilweise von den Händlern, um die e-Autos zu fördern. Diese liegt aktuell entweder bei 3000 EUR (Hybride) und 4000 EUR (reines e-Auto). Dazu kommt noch ein weiterer Vorteil. Für den i3 ohne zusätzlichen REX muss zum aktuellen Zeitpunkt keine Steuer bezahlt werden. Auch mit einem REX liegt die Steuer aktuell nur bei ca. 60-70 EUR.

BMW i3 im Alltagstest – Teil 1: Einweisung und Ersteindrücke9. September 2016

Entertainment

Der zur Verfügung gestellte BMW i3 hatte ein großes Ausstattungspaket und das möchte ich dann doch noch einmal kurz anreisen. Von Harman Kardon-Audio über ein wirklich großes Informations-Display in der Mitte des Cockpits, über USB-Anschlüsse um die Smartphones direkt mit dem Wagen zu koppeln, über … Das große Display kann entweder komplett genutzt werden, oder aber via Splitscreen-Funktion in zwei Hälften geteilt werden.

Dann kann man im größeren Hauptteil beispielsweise weiterhin navigieren, während auf dem kleineren zweiten Teil Bord-Infos dargestellt werden. Wer ein wenig Technik-affin ist, wird dieses Auto lieben.

Aufladen bzw. Tanken (Strom) des BMW i3:

Ich muss gleich zu Beginn sagen, dass ich in einer Mietwohnung wohne. Dazu kommt ein Garten vor dem Haus und so komme ich mit dem Auto nicht zu Hause an eine Steckdose.

In der Firma wäre der Ladevorgang auch nur in der Werkstatt möglich gewesen. Hier sind die Leitungen aber suuuper alt und ich möchte nicht riskieren, dass hier etwas passiert, wenn da der i3 mal eben 9 Stunden an einer Leitung nuckelt. Mir blieb also nur der Ladevorgang an entsprechenden Stromsäulen.

Hier hat man nun die Qual der Wahl. Im Navigationssystem des BMW i3 gibt es eine Karte, und sogenannte POI, welche die nächstgelegene Zapfsäule des örtlichen Stromanbieters oder die ChargeNow-Säulen von BMW zeigt.

bmw-i3-chargenow-station

Aufgeladen wird in der Regel mit einer Karte im EC-Kartenformat vom jeweiligen Anbieter. Diese wird an die Säule gehalten und dadurch der Anschluss freigeschaltet. Mal benötigt man eine zusätzliche PIN, mal klappt das einfach nur durch hinhalten der Karte, es soll auch Stromanbieter geben, bei denen man sich nicht einmal anmelden muss. Nun wird das Kabel ins Auto und in den Stromanschluss gesteckt.

Dann kommuniziert das Auto ein paar Sekunden mit der Säule und beginnt den Ladevorgang. Das wird alles hübsch informativ mit einer LED rund um die Steckdose am Auto angezeigt, die entsprechend aufleuchtet.

Im Normalfall benötigt der i3 ungefähr die folgenden Ladezeiten:

  • ca. 1,5 Stunden bei einer der seltenen Gleichstrom-Schnellladesäulen
  • ca. 6 Stunden bei einer ChargeNow-Station
  • ca. 9-10 Stunden beim Anschluss an das normale 220V Netz

Es kommt allgemein natürlich sehr darauf an, wo ihr wohnt. Je nachdem gibt es mehr oder weniger Stromsäulen. Hier in Ulm gibt es lediglich beim BMW-Händler eine ChargeNow-Säule mit 2 Stromanschlüssen. Die Infos um welche Zapfsäule es sich genau handelt, gibt es detailliert im Navi des BMW i3 und wenn nicht gerade beide Anschlüsse blockiert sind (wenn auch nur durch das Kabel des Vorgängers), dann kann hier das Auto in grob 6 Stunden (kostenlos!) aufgeladen werden.

chargenow

An einem Abend hingen an der Säule dann der i3 und i8 des BMW-Händlers selbst und somit war ein Ladevorgang auch hier nicht möglich. In diesem Fall war ich dann tatsächlich richtig glücklich, dass ich einen i3 mit REX hatte. So konnte ich auf diese Weise noch 2 Tage überbrücken. Warum 2 Tage? Das lest ihr im nächsten Punkt:

Örtlicher Stromanbieter

Einen kleinen Extra-Punkt hat mit der SWU Schwabencard mein örtlicher Stromanbieter verdient. Hier musste ich eine so genannte Schwabencard ausstellen lassen. Diese wird benötigt, um an den Stromzapfsäulen tanken zu können. Leider war die Karte nach einer Woche noch nicht freigeschaltet und ich konnte das Tanken an den SWU-Säulen nicht ausprobieren.

So nebenbei sei noch bemerkt, dass solche Karten, von sagen wir mal, Landkreis zu Landkreis variieren. Fahre ich aus dem Gebiet der SWU raus, kommt dann beispielsweise EnBW ins Spiel, wofür ich wieder eine extra Karte/Account benötige.

Wie ihr eben lesen konntet, kann ich immer noch nicht an einer solchen Säule tanken und euch deshalb auch leider nicht informieren, wie lange der Ladevorgang hier gedauert hätte. Die Aussage an der Hotline war aber, dass hier noch kein Schnellladen möglich wäre. Ich tippe also auf gute 10 Stunden Ladezeit.

Wünsch dir was?

Es wäre wirklich ein Traum, wenn die Stromanbieter auf einen gemeinsamen Nenner kommen würden. Einzelne Stromzapfsäulen gibt es hier fast in jedem Ort. Auch der Ladevorgang ist noch absolut kostenlos. Dies war ursprünglich mal für 2013 so geplant. Meine Theorie ist die, dass einfach nicht genügend solcher e-Autos verkauft werden und dieser Zeitraum deshalb verlängert wurde.

Es gab auch mal Ansätze, dass mit e-Autos die Busspuren benutzt werden dürfen und das Parken kostenlos wäre. Am Ende liegt das aber an den Kommunen und mir ist nichts bezüglich der Busspuren bekannt. Das Parken stimmt zumindest im Ulmer Raum teilweise. Ich kann in zwei großen Parkhäusern kostenlos tanken, während ich kostenpflichtig parke. Auslegungssache :)

Bei meinen Streifzügen durchs Netz bin ich auch noch über eine interessante Art der Energieversorgung für den i3 gestoßen. Es gibt (sicher nicht nur) eine Firma, die Carports mit Solardach im Sortiment hat. Ich habe nicht nach den Preisen geschaut – aber für mich persönlich wäre das vermutlich die perfekte Lösung.

solarcarportliste

Einmal die Woche Abends dort angeschlossen und ich komme wieder 200km mit dem i3 durch die Landschaft. An den restlichen Tagen wird der Strom für den Haushalt über die Solar-Anlage mit reingewirtschaftet.

Garantie bzw. Lebensdauer der Batterie

Für mich ein super interessantes Thema beim BMW i3 ist natürlich die verbaute Batterie. So ein Motor und vor allem die Witterungsverhältnisse müssen ja eigentlich sehr an der Lebensdauer des verbauten Akkus nagen. Wie mir vom Spezialisten bei der Übergabe aber gesagt wurde, hat eine solche Batterie ihr eigenes „Ökosystem“, welches die Zellen im Winter warm hält und im Sommer kühlt.

Deshalb wird auf den verbauten Akku, welcher sich im übrigen auf der Unterseite des Autos befindet, von BMW eine Garantie auf entweder 8 Jahre oder aber 100.000 km gegeben. Nach dieser Zeit soll die Kapazität aber immer noch bei ca. 80 % liegen und man kann dem Akku ein SecondLife spendieren. Hier wird der Akku dann auf Wunsch in ein Haus integriert, um dort beispelsweise als Zwischenspeicher für die Solar-Anlage zu dienen.

Im Falle eines Unfalles wird, nebenbei auch noch erwähnt, die Stromzufuhr automatisch gekappt. Das ist besonders bei der Rettung der Insassen ein wichtiger Punkt.

Reichweite des BMW i3

Hier gibt BMW in meiner Konstellation 230 km mit dem e-Motor plus zusätzliche 140 km für den REX an. Kauft man das Modell ohne zusätzlichen REX so wird von BMW die Reichweite für den e-Motor mit guten 300 km angegeben. Diese Werte sind natürlich unter Optimalbedingungen gemessen. Dann kommt es noch auf das Fahrverhalten an und es gibt sicher noch einige andere Faktoren. In meinem Fall ergibt das die folgenden Werte:

  • 190-200 km über den e-Motor inkl. eifriger Nutzung der Klimaanlage und sehr spritziger Fahrweise (es macht einfach zuviel Spaß!) :)
  • 120 km zusätzlich über den REX.

Wie gesagt – das sind die Werte bei meiner Fahrweise und natürlich auch beim aktuellen Wetter etc. Jetzt fragt ihr euch sicher, wie man damit dann größere Strecken überbrücken kann? Das geht eigentlich ganz einfach, wobei man natürlich auch sagen muss, dass damit dann der Umwelt-Aspekt wieder etwas verliert.

Zum einen ist es enorm sinnvoll, wenn man bei größeren Strecken im Navigationssystem das Ziel eingibt. Im Voraus zeigt das Navi schon zwei „Wolken“, welche auf der Landkarte anzeigen, wie groß die Reichweite in welchem Modi (Comfort, Eco und Eco+) ist. Man kann also vorab schon gut einschätzen wie weit man im Regelfall kommt.

Eco+ ist natürlich schon „Hardcore“. Hier wird die Endgeschwindigkeit auf 90 km/h gedrosselt und die Klima deaktiviert. Logischerweise wird dadurch die Reichweite erhöht, weil weniger Strom vom Akku gezapft wird. Ist das Ziel eingegeben unterstützt das Navi die Fahrt mit sinnvollen Infos, wo ungefähr auf der Route wieder Strom nachgetankt werden kann uvm.

Zum anderen besitzt mein i3 ja den REX. Ab 75 Prozent ist dieser manuell zuschaltbar und so kann damit dann auch (fast) wie mit einem normalen Benziner die Strecke zurückgelegt werden. 9 Liter Benzin verbrauchen, tanken und die nächsten 9 Liter Benzin verbrauchen.

Das ist freilich kein optimales Vorgehen, aber man kommt von A nach B und könnte so auch mal eine deutlich größere Strecke zurücklegen, als nur mit der Batterie ohne REX möglich wäre.

Gibt es da auch ne App für?

bmw-i3-connected-drive-remote

BMW bietet mit der BMW i Remote App auch ein nützliches Stück Software an, welches die Bedienung/Kommunikation mit dem i3 erleichtert. Es basiert auf dem BMW ConnectedDrive-Service und ist im Grunde die mobile Schnittstelle zwischen dem Fahrer und dem Auto.

BMW i Remote
Preis: Kostenlos

Über die App können nützliche Informationen abgerufen werden, wie:

  • Restliche Reichweite
  • Aktueller Ladezustand
  • Aktuelle Position inkl. der Möglichkeit sich zum Auto oder zur nächsten Ladestation navigieren zu lassen
  • Angaben zur Effizienz
  • Fahrzeug-Informationen anzeigen lassen (Fenster verschlossen? etc.)
  • Hupe oder Lichthupe ausführen lassen, um das Auto auf einem großen Parkplatz leichter finden zu können
  • uvm.

bmw-i3-connected-drive-effizienz

Bevor hier die Kommentare aufkommen bezüglich Überwachung und leicht hackbar usw. – die meisten der eventuell pikanten Features, wie die letzte Parkposition per GPS übermitteln, müssen zuerst online freigeschaltet werden und sind von Haus aus deaktiviert.

ConnectedDrive informiert übrigens auch immer wieder per Mail, wenn sich der Ladezustand mal dem kritischen Punkt nähert:

connecteddrive

Ein paar Eindrücke zum BMW i3 haben wir auch in einem ca. 10 Minuten Ergänzungsvideo zu diesem Artikel festgehalten. Inklusive einiger Minuten #carporn. :)

BMW i3 im Video

Fazit zum BMW i3

bmw-i3-fazit

Der BMW i3 ist ein super schnittiger und sehr viel Spaß machender Stadtflitzer. In meinem normalen Alltag würde ich damit ca. einmal in der Woche an die Steckdose fahren müssen und könnte so damit locker die Woche überbrücken.

Vom Fahrverhalten ist der leise und spritzige e-Motor einfach ein Traum! Es macht sehr viel Spaß damit durch die Stadt zu cruisen und neugierige Blicke zu ernten. BMW hat hier in meinen Augen sehr viel richtig gemacht.

Preislich dürfte das Auto gern auch ein wenig günstiger sein, um Wechsler ein kleines Argument zusätzlich für den Wechsel zu liefern. Sollte sich hier vor allem im Ökosystem noch etwas tun und die Ladesäulen einfacher und flächendeckender verteilt werden, so würde ich es durchaus unterschreiben, dass darin die Zukunft liegt.

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