Breitbandrevolution: Vier Städte sind jetzt ohne Regulierungszwang

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Die Bundesnetzagentur erkennt erstmals in vier Städten einen wirksamen Wettbewerb im Breitband-Massenmarkt.

Die Behörde veröffentlichte Eckpunkte zu vorläufigen Ergebnissen der Marktanalyse für den Breitband-Massenmarkt. Laut Bundesnetzagentur bilden sich nun räumlich abgegrenzte Teilmärkte, in denen die bisherigen Monopolstrukturen der Deutschen Telekom an Bedeutung verlieren.

In München, Köln, Ingolstadt und Wolfsburg sei daher nach aktuellen Erkenntnissen keine Vorab-Regulierung mehr erforderlich, so Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur.

Regionale Unterschiede im Breitbandmarkt und ihre Regulierung

Die Marktanalyse zeigt, dass die vier genannten Städte stark durch Kabel- und Glasfasernetze abgedeckt sind, sodass Verbraucher meist zwischen mindestens drei Zugangsnetzen wählen können.

Ausnahme Kreis Segeberg

Im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein sind alternative Netze zwar vorhanden, aber nur auf kleine Gebiete begrenzt. Daher bleibt hier eine symmetrische Regulierung möglich, die bestimmte Pflichten für alle Netzbetreiber vorsieht.

Weitere zentrale Punkte der Analyse

Alle Ergebnisse der Analyse werden den Marktteilnehmern am 16. März 2026 in einem öffentlichen Termin vorgestellt. Ich sehe in den Daten eine klare Tendenz, dass Glasfaserausbau und alternative Anbieter zunehmend Wettbewerb erzeugen, wobei strukturelle Unterschiede zwischen Städten und Landkreisen deutlich bleiben.

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