De-Mail bekommt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

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De-Mail bleibt weiterhin hinter den Erwartungen zurück, kann sich also bisher nicht so recht durchsetzen. Nun wollen die Initiatoren gegensteuern.

Die De-Mail-Anbieter Deutsche Telekom, Francotyp-Postalia sowie United Internet mit 1&1, WEB.DE und GMX führen dazu im April ein vereinfachtes Verfahren für die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein. Dies verkündet man heute per Pressemeldung. Das Ganze wird per Browserplugin realisiert, welches die De-Mail-Nutzer ab April von den Internetseiten ihrer Anbieter herunterladen können. Das Open-Source-Programm wird zunächst für Firefox oder Chrome zur Verfügung stehen. Die Verschlüsselung basiert auf dem PGP (Pretty Good Privacy)-Verfahren. Bei PGP liegen die nötigen Schlüssel ausschließlich bei Sender und Empfänger, nicht beim Anbieter.

Auch weitere Vereinfachungen des für die Anmeldung nötigen Identifikationsprozesses sollen in Kürze Einzug halten. Dafür muss ein Bankkonto beim Anmeldeprozess hinterlegt werden, um einen De-Mail-Account vom Computer aus vollständig elektronisch zu eröffnen. Weiterhin verkündet man, dass die Bundesagentur für Arbeit De-Mail im Februar 2015 als Zugangskanal für ihre Kunden eingeführt hat.

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