Deutscher Wetterdienst: Wetterwarnungen für 10.000 Gemeinden

Main-Kinzig-Kreis, Quelle: DWD

Wie der Deutschen Wetterdienst aktuell mitteilt, geht man mit einem deutlich verbesserten Warnsystem an den Start. Davon profitieren in Kürze auch App-Nutzer.

Allein in den extremen Wetterwochen Ende Mai bis Mitte Juni 2016 hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) deutschlandweit rund 3 000 Unwetterwarnungen herausgeben. Bisher war dies allerdings nur für ganze Landkreise möglich, von denen es 400 gibt. Das ändert sich ab sofort. Der Deutsche Wetterdienst wird nun statt der 400 Landkreise die rund 10 000 Gemeinden in Deutschland vor Wettergefahren warnen. So können Warnungen deutlich sensibler und gezielter ausgesprochen werden.

Ab Anfang August werden die neuen Daten auch den zurzeit 2,7 Millionen Nutzern der WarnWetter-App des DWD angeboten. Die App steht in ihrer jetzigen Form seit Mitte 2015 kostenfrei zur Verfügung.

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Ich nutze das Programm recht gerne. Die Push-Meldungen funktionieren zuverlässig und die Kartenansicht gibt einen guten Überblick über die aktuelle Wetterlage.

Drei Warnstufen beim Deutschen Wetterdienst

  • Fünf Tage vor einem Ereignis beginnt der DWD mit alarmierenden Hinweisen auf Wettergefahren.
  • Maximal 48 Stunden vor einer Wettergefahr wird für Bundesländer oder Teile davon als Vorwarnung die ‚Vorabinformationen Unwetter‘ herausgegeben.
  • Die dritte und konkreteste Stufe sind dann die ortsgenauen Wetter- oder Unwetterwarnungen. Der DWD verbreitet diese Warnungen frühestens zwölf Stunden vor dem erwarteten Unwetter. Bei manchen Wetterlagen ist das aber nur wenige Minuten oder eine halbe Stunde vor dem Ereignis möglich.
Quelle DWD

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