Mein Highlight der E3 2018

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Die E3 2018 ist vorbei und hat bei mir ein paar Eindrücke hinterlassen. Ein paar Dinge sind mir positiv und ein paar Dinge eher negativ in Erinnerung geblieben.

Fangen wir mit dem negativen Punkt an: Sony. Die haben mich mit dem kommenden Spider-Man eigentlich begeistert und die Keynote war auch nicht schlecht, aber alles was mir von dieser E3 bei Sony im Kopf geblieben ist: Man kocht weiterhin sein eigenes Süppchen und der Spruch „This is for the Players“ wirkt mittlerweile lächerlich.

Ich kann mir nicht helfen, aber ich verstehe Sony hier absolut nicht. Natürlich will man seine Marktmacht halten und Apple und Google kontrollieren ihre Stores ja auch. Aber wenn Google eine Mail-App für iOS entwickelt, dann kommt diese auch in den Store. Es gibt ein paar Spielregeln, aber das ist soweit glaube ich auch in Ordnung.

Wenn Apple also keine externen Stores in den iOS-Apps zulässt, dann kann ich das aus wirtschaftlicher Sicht verstehen. Wenn Sony aber nicht will, dass die eigenen Spieler zusammen mit Switch-Spielern zocken können, dann wirkt das etwas zu ignorant. Es ist nicht im Interesse der Spieler und man verkauft deswegen nicht mehr Konsolen.

Tut mir leid für die PS-Spieler, aber immerhin haben sie ein paar großartige Spiele. Die hat Nintendo nach über einem Jahr mit der Switch auch und ich bin immer noch sehr zufrieden mit der Konsole. Der Traum den Wii-U-Controller mitnehmen zu können ist wahr geworden und bis heute gefällt mir das Konzept der Konsole gut.

E3 2018: Nintendo mittelmäßig, Microsoft überzeugt

Die Keynote fand ich aber etwas langweilig. Ich freue mich auf Super Smash Bros. und glaube es wird ein gutes Spiel und es wurden auch ein paar Highlights gezeigt (ich mag die Mario Party Spiele mit Freunden), aber irgendwie war der Fokus auf SSB doch zu groß. 25 von weniger als 45 Minuten Keynote ist zu viel gewesen.

Wie viele andere hätte ich mir ein paar Details und Überraschungen wie bei der E3 2017 gewünscht, aber Nintendo wollte sich auf die kommenden 6 Monate konzentrieren. Das ist in Ordnung, aber die E3-Keynote würde von mir daher eher eine 3 als Schulnote bekommen. War okay, aber hat mich auch nicht wirklich begeistert.

Begeistert hat mich hingegen Microsoft, aber nicht mit dem Lineup an Spielen. Sicher, ein paar Blockbuster wie Halo kommen (auch wenn das noch lange dauert), aber was mir noch besser gefallen hat: Die Offenheit und Energie von Microsoft. Man spricht offen über die Zukunft der Xbox-Plattform und hat bekräftigt, dass sie lebt.

Microsoft wirkt auf mich „frischer“ und „fokussierter“, als in der Vergangenheit. Ich hatte den Eindruck, dass man einen Plan für die kommenden 5 Jahre besitzt, den man nun umsetzen möchte. Was vielleicht auch daran liegt, dass 2020 schon eine neue Konsolenfamilie kommen soll und diese gerade entwickelt wird.

Der Auftritt von Phil Spencer hat mir jedenfalls gut gefallen und ich bin ehrlich: Trotz Xbox One X hatte ich so ein bisschen das Gefühl, dass die Marke Xbox irgendwann das gleiche Schicksal wie die Marke Lumia erleiden wird. Nun glaube ich, dass Nadella von Spencer überzeugt werden konnte, dass diese Sparte wichtig ist.

Ich bin gespannt, was hier so kommt und blicke nun schon auf die E3 2019. Falls wir 2020 eine neue Xbox und PlayStation sehen werden, dann könnten wir in einem Jahr erste Teaser oder Ankündigungen sehen. Und falls nicht, dann wird es rund um die weltweit größte Spielemesse sicher zahlreiche Gerüchte geben.

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