Langsam, aber dennoch stetig: Flash verschwindet aus dem Netz

Das Ende von Flash rückt in greifbare Nähe. Die meisten Webseiten haben sich bereits von diesem oft kritisierten Standard im Internet verabschiedet.

Vor ein paar Tagen landete die finale Version von Chrome 55 als Update auf dem Desktop und mobilen Geräten. Nach der Installation des Updates bevorzugt der Browser erstmals HTML5 gegenüber Flash. Mit Chrome 56 wird Google im Frühjahr noch einen Schritt weiter gehen und man wird die Flash-Inhalte nur noch sehen können, wenn man diese einzeln autorisiert. Chrome 56 kommt im Februar.

Es ist aber nicht nur das langsame Ende von Flash in Chrome, auch im Netz haben sich die Seitenbetreiber bereits größtenteils von Flash verabschiedet. Vor knapp 5 Jahren setzten noch über 50 Prozent der Top 10.000 bei Alexa gelisteten Seiten auf den Flash-Standard. Heute sind es nicht mal mehr 10 Prozent. Wenn die Kurve weiter so verlaufen wird, dann ist Ende 2017/Anfang 2018 Schluss mit Flash.

Grafik Statista

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