Fußball WM: WDR optimiert Streaming-Angebot

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Die mit dem Torjubel Checker gemessene Verzögerung beim Online-TV verringert sich bei den Streams der ARD bzw. „Das Erste“ erheblich.

Wer Online-TV nutzt, der jubelt im Schnitt 40 Sekunden später, als Satelliten-TV-Nutzer. Das war bisher technisch bedingt, hat sich aber nun geändert. Wie der WDR erst gestern mitgeteilt hat, gehört die enorme Zeitverzögerung des Internet-Livestreams gegenüber anderen Übertragungswegen seit dem ersten Spieltag der WM der Vergangenheit an. Eventuell ist es euch ja bereits aufgefallen.

Mit Beginn der WM und dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Russland und Saudi-Arabien hat der WDR eine neue Livestreaming-Technologie für sportschau.de und daserste.de eingeführt. Dazu heißt es:

Mithilfe der neuen Technik konnte beim Spiel Russland gegen Saudi-Arabien die zeitliche Latenz von vormals 60 Sekunden auf 5 Sekunden im Vergleich zum Satelliten-Signal (DVB-S2) reduziert werden. Die Streams starten jetzt deutlich früher – lange Ladezeiten gibt es nicht mehr.

Leider setzen das ZDF und andere Online-TV-Anbieter noch nicht auf solch eine Technologie, was bei den aktuellen WM-Streams deutlich zu spüren war. Der Online-TV-Anbieter Magine hatte beim gestrigen Spiel mit deutscher Beteiligung streckenweise sogar mit einem Totalausfall des Streams zu kämpfen.

Zum ersten Spieltag nutzen etwa 270.000 Zuschauer das Livestreaming-Angebot der Sportschau. Gemeinsam mit dem Livestream von Das Erste wurden rund 500.000 gleichzeitige Nutzer über alle ARD-Angebote erfasst.

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