Fitbit soll bis zu 10 Prozent der Belegschaft entlassen (Update)

Zeigte sich der amerikanische Wearable-Hersteller Fitbit in letzter Zeit noch in Kauflaune und übernahm sowohl Pebble als auch Vector Watch, sollen nun Entlassungen folgen. Der Webseite The Information zufolge müssen sich 5 bis 10 Prozent der Belegschaft zukünftig eine neue Arbeit suchen.

Fitbit bestätigt per Pressemeldung offiziell, dass rund 110 Mitarbeiter ihren Job verlieren werden. Das sind ca. 6 Prozent der Belegschaft.

Obwohl die Marke Fitbit vor allem im Bereich der Fitness-Tracker einen guten Stand hat und sogar Marktführer ist, läuft nicht alles rund in Amerika. Rüstete man sich mit dem Zukäufen von Pebble und Vector Watch noch für die Zukunft, um auch im Smartwatch-Markt mitreden zu können, sollen nun einige Mitarbeiter entlassen werden. Die Rede ist von 5 bis 10 Prozent der Belegschaft, was in etwa 80 bis 160 Personen entsprechen dürfte.

Kosteneinsparung von bis zu 200 Millionen US-Dollar

Grund für die Entlassungen ist selbstverständlich eine Kosteneinsparung, die man damit erreichen möchte. Zusammen mit einer Umstrukturierung könnten angeblich 200 Millionen US-Dollar eingespart werden, wobei diese Zahl für die Betrachtung von einem Jahr etwas hoch erscheint.

Nähere Informationen zu den Entlassungen soll Fitbit angeblich schon heute bekanntgeben, wenn die Quartalszahlen für das vierte Quartal 2016 bekanntgegeben werden. Diese werden The Information zufolge unterhalb der Erwartungen liegen, was Fitbit zum Handeln zwingt. Mal sehen, ob zumindest die vorangegangenen Zukäufe in Zukunft wieder für ein Wachstum sorgen werden.

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.