Google Pixel: 3 Millionen verkaufte Smartphones bis Jahresende

Obwohl viele zum Launch der Google Pixel-Smartphones behaupteten, die Geräte seien zu teuer, scheinen sie keine allzu schlechten Verkaufszahlen zu besitzen. So geht die US-amerikanische Bank Morgan Stanley in einer Analyse von 3 Millionen verkauften Geräten bis Jahresende aus.

Im Rahmen einer relativ ausführlichen Analyse beschäftigte sich Morgan Stanley mit den neuen Pixel-Smartphones von Google. Diese wurden im Oktober dieses Jahres vorgestellt und gingen in Deutschland daraufhin über den Google Store und die Deutsche Telekom an den Start. Mehrfach waren die Geräte nicht lieferbar, was auf eine hohe Nachfrage schließen lies, was der Bericht der Bank nun bestätigt.

So sollen allein dieses Jahr 3 Millionen Geräte verkauft werden, für 2017 rechnet man mit 5 bis 6 Millionen verkauften Smartphones. Vergleicht man die Schätzungen mit den Verkaufszahlen der iPhones, welche im dritten Quartal 2016 bei 45,5 Millionen Geräten lagen, ist selbstverständlich ein großer Unterschied erkennbar, dennoch können die Pixel-Smartphones, sollten sie die Zahlen wirklich erfüllen, als Erfolg betrachtet werden.

So liegt die Marge aufgrund höherer Produktionskosten zwar unter der des iPhones, dafür dürfte Google mehr Gewinn über die Dienste erzielen. Diese bilden beim Pixel und Pixel XL einen essentiellen Bestandteil des Betriebssystems und sollten daher häufig verwendet werden. Obwohl andere Hersteller von Android-Smartphones wie Samsung, Huawei und Co. ihre Flaggschiff-Geräte über 10 Millionen Mal verkaufen, klingen zumindest die 3 Millionen in einem Quartal relativ gut.

Fraglich bleibt natürlich, wie nah die Schätzungen von Morgan Stanley an der Realität sind, das werden wir so bald aber wohl nicht erfahren.

Google Pixel XL im Test: Das Fazit 7. November 2016

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