Google arbeitet offenbar an VR-Plattform auf Android-Basis

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VR-Headsets sind stark im Kommen und so möchte auch Google seinen Anteil am Markt haben. Dafür entwickelt man aktuell eine VR-Plattform auf Android-Basis.

Sowohl die Oculus Rift, als auch Samsungs Gear VR und HTCs Re Vive nutzen proprietäre Software, um VR-Inhalte darstellen zu können. Google möchte diese Bewegung ändern und arbeitet demnach laut einem Bericht von 9to5Google an einer VR-Plattform, die auf Android fußt und Hardware-Herstellern kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll – eben, wie auch Android für Smartphones und Tablets sowie Android Wear für Wearables.

Hierfür hat Google ein eigenes Entwicklerteam eingerichtet, das sich mit der Entwicklung dieser neuen Plattform auseinandersetzt. Ein weiteres Team soll darüber hinaus auch an einem Tablet arbeiten, welches mit Dual-Kameras ausgestattet sein soll, die es wiederum ermöglichen, virtuelle Inhalte auf reale Gegenstände zu projizieren – grundsätzlich wäre das mit Microsofts HoloLens vergleichbar, nur eben im Tablet-Format.

Die Entwicklungsleitung der VR-Plattform soll dabei von Jeremy Doig und Clay Bavor übernommen worden sein. Letzterer ist für Googles Cardboard-Headset bekannt, da er an der Entwicklung des VR-Headsets mitwirkte. Eine offene VR-Plattform und damit einhergehende einheitliche Möglichkeiten zur Ausgabe von Inhalten hört sich natürlich spannend an – inwiefern sich das Projekt und Googles gesamtes kommendes VR-Portfolio entwickeln wird, hängt sicherlich auch ein ganzes Stück weit davon ab, wie erfolgreich der VR-Markt in nächster Zeit wird.

Quelle 9to5Mac

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