GoPro plant wohl einige Entlassungen, vor allem im Drohnen-Bereich

Wie TechCrunch aktuell berichtet, soll GoPro zum Jahresbeginn größere Einsparungen in Form von Entlassungen planen. Rund 200 bis 300 Mitarbeiter müssen ihr Büro räumen, betroffen sind vor allem solche, die bislang in der Drohnen-Sparte an der GoPro Karma arbeiteten.

Dass es GoPro finanziell nicht sonderlich gut geht, ist nicht erst seit gestern bekannt. Im Markt der Action-Kameras muss man sich der stets besser werdenden und preislich deutlich attraktiveren Konkurrenz anpassen und Wege finden, auch weiterhin die Branche zu prägen. Währenddessen wollte man zu Diversifizierung eigentlich im Drohnen-Markt durchstarten, das ging allerdings nach hinten los.

Die angekündigte Drohne GoPro Karma musste kurz nach dem Start aufgrund eines Fehlers vom Markt genommen werden und brauchte dann zusätzlich noch einmal mehrere Monate, bis sie auch international verfügbar war. Zudem scheinen die Verkaufszahlen nicht sonderlich gut ausgefallen zu sein, weshalb man bei GoPro nun anscheinend Einsparungen plant.

Das Ende für die GoPro-Drohnen?

Wie TechCrunch sich auf dem Unternehmen nahe stehende Quellen berufend berichtet, soll 200 bis 300 Angestellten gekündigt worden sein, um sich für das kommende Jahr flexibler aufzustellen. Gerade die Drohnen-Sparte scheint hart getroffen zu sein, sodass deren weiteres Fortbestehen vielleicht sogar fraglich sein könnte. Mit der GoPro Fusion startete man 2017 immerhin zusätzlich in den Markt für 360-Grad-Kameras, sodass man auch ohne die Drohnen-Sparte noch ein zweites Geschäftsfeld bedient.

Sollten die von TechCrunch verbreiteten Informationen der Wahrheit entsprechen, wird GoPro die Entlassungen wohl vermutlich im Rahmen der Verkündung der Quartalszahlen bestätigen. Diese dürfte Anfang Februar wieder anstehen.

Quelle: TechCrunch

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