Home Hub: Microsoft entwickelt Software für Smart Home

Microsoft arbeitet aktuell an einem Projekt namens Home Hub, welches für das smarte Heim entwickelt wird. Eigene Hardware ist aber nicht geplant.

Gadgets für Smart Home sind aktuell voll im Trend. Sei es die Echo-Reihe von Amazon, oder Google Home. Es handelt sich dabei um Geräte, die Ausgaben im Haus übernehmen sollen, zum Beispiel Licht ein/ausschalten über Sprachsteuerung, und die gleichzeitig eine andere Funktion haben, zum Beispiel als Lautsprecher.

Microsoft möchte in diesem Markt ebenfalls mitmischen, arbeitet jedoch nicht an eigener Hardware. Stattdessen will man Windows 10 mit einer Funktion namens Home Hub ausstatten. Das Projekt soll nach und nach (mit jedem Redstone-Update gibt es mehr Funktionen) in Windows 10 integriert werden.

Home Hub mit Fokus auf die Familie

Im Fokus von Home Hub steht natürlich Cortana als digitaler Assistent. Microsoft möchte eine „familienfreundliche Umgebung“ für Windows 10 bauen und heuert passend dazu auch aktuell Leute an. Eine Idee ist ein gemeinsamer Homescreen für alle Familienmitglieder, auf dem dann zum Beispiel Termine angezeigt werden.

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Homescreen-Konzept für den Home Hub

Der Fokus auf die Familie soll Home Hub von der Konkurrenz abheben. Home Hub erkennt, ob man zum Beispiel auf Familieninhalte, oder eigene Inhalte zugreifen möchte. Cortana wird wohl auch ein eigenes Logo (intern wird Cortana für Home Hub mit dem Codenamen „FamTana“ entwickelt) bekommen.

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„FamTana“ mit einem orangenen Kreis

Es ist ein großes Projekt für Microsoft und ich kann mir vorstellen, dass man es auf der Build 2017 im Frühjahr (Entwicklerkonferenz von Microsoft, es gibt noch kein konkretes Datum) erstmals vorstellen wird. Die passende Hardware soll dann von Partnern wie Lenovo entwickelt werden. Wie gesagt, eigene ist nicht geplant.

Home Hub ist ein Projekt, welches Windows 10-Geräte zur zentralen Anlaufstelle für Smart Home machen soll. Die Funktionen dafür werden nach und nach in das OS integriert. Weitere Informationen zum Thema gibt es ausführlich bei Windows Central und außerdem noch bei The Verge und bei ZDNet.

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