Günstig, aber auch gut? Jabra Elite 3 im Test

Jabra Elite 3 Boden Header

Jabra hat diese Woche neue Kopfhörer vorgestellt und geht in diesem Jahr einen neuen Weg. Das Elite-Branding bleibt, doch danach gibt es nur noch eine Zahl, die dann für ein jeweiliges Modell steht (desto höher die Zahl, desto besser).

Der Jabra Elite 3 ist das neue Einsteigermodell und damit möchte man jetzt so richtig angreifen, denn Jabra will eine komplett neue Zielgruppe erobern. Und eine UVP von gerade mal 79 Euro soll dabei helfen, dass man mehr Nutzer gewinnt.

Video: Jabra Elite 3 im Test

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Jabra Elite 3: Die Eckdaten

Optisch sind die neuen Modelle fast gleich aufgebaut, der Elite 3 hat allerdings (im Gegensatz zum Elite 7) etwas schlechtere Hardware verbaut. Jabra hat aber auch betont, dass man nicht einfach nur ein günstiges Modell eingekauft hat.

Jabra Elite 3 Header

Der Jabra Elite 3 soll die Ansprüchen von Jabra erfüllen und auf dem Papier heißt das: Guter Sound mit kräftigem Bass, eine gute Sprachqualität, eine Akkulaufzeit von 7 Stunden (28 Stunden mit Case) und noch eine IP55-Zertifizierung.

ANC, also eine aktive Geräuschunterdrückung, gibt es nicht, Qi fehlt beim Case auch, dafür kann man jetzt aber endlich jedes Ohrteil einzeln nutzen und natürlich gibt es auch weiterhin die gute Jabra-App, die Equalizer und mehr bietet.

Jabra Elite 3: Der Alltag

Letztes Jahr gab es eine recht offene Bauform bei Jabra, dieses Modell geht in die Richtung des Jabra Elite 75t und recht tief ins Ohr rein. Ich mag das im Sport, denn das isoliert Außengeräusche und so bekommt man auch einen guten Halt.

Jabra Elite 3 Ohrteil

Der Sound ist gut, aber nicht auf dem Level von teuren Modellen. Der Bass drückt recht ordentlich, was für Jabra normal ist, aber Mitten und Höhen sind nicht ganz so klar. Ich würde aber behaupten, dass es für diesen Preis in Ordnung geht.

Durch die Bauform sitzt der Elite 3 sehr gut in meinem Ohr und ANC ist bei lauter Musik kein Muss. Ich höre aber nicht nur laute Musik, sondern auch gerne mal einen Podcast und da fehlt es – aber bei diesem Preis erwarte ich das auch nicht.

Jabra Elite 3 Farben

Was mir bei Jabra weiterhin gut gefällt: Das Case ist schön klein und kann gut in der Hosentasche verstaut werden und es gibt physische Tasten. Im Sport kann ich die Touchsteuerung von anderen Kopfhörern ehrlich gesagt nicht gebrauchen.

Jabra Elite 3: Das Fazit

Mit Blick auf die anderen Modelle bin ich vielleicht etwas kritischer an dieses Modell herangetreten und es hat den Sony WF-1000XM4 in den letzten Tagen bei mir im Sport ersetzt – dieser Vergleich ist derzeit für fast alle Modelle eher unfair.

Ich muss aber auch sagen, dass sich der Elite 3 von Jabra hier gut geschlagen hat. Er schirmt durch die Bauweise gut ab, er wird ordentlich laut, der Bass drückt und der Sound bei den Mitten und Höhen ist echt okay für diese Preisklasse.

Jabra Elite Header

Das ist eigentlich auch mein Fazit: Ich erwarte mittlerweile etwas mehr, kann aber nicht abstreiten, dass ich dieses Modell für diesen Preis sehr gut finde. Man hätte auch 100 Euro verlangen können und es wäre noch ein akzeptabler Preis.

Der Jabra Elite 3 erfüllt die Basics, kommt mit Support für aptX und Bluetooth 5.2 daher und eine IP-Zertifizierung ist in dieser Preisklasse auch selten. Ich werde womöglich das bessere Modell nutzen, aber wem das zu viel Geld ist, der kann mit dem Jabra Elite 3 für unter 80 Euro ehrlich gesagt nicht viel falsch machen.

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