Kommentar: Der erste M1-Mac von Apple hat mich überzeugt

Apple Mac Mini M1 Hand Header

Seit ein paar Wochen nutze ich nun auch einen Mac mit M1-Chip von Apple und ich wusste, dass die Reviews gut waren. Doch was soll ich sagen, ich kann mich da nur anschließen und bin jetzt wirklich gespannt, wohin die Reise in Zukunft geht.

Bei mir kommt aktuell ein Mac mini von Apple zum Einsatz, es handelt sich hier um die Basisversion ohne irgendwelche Upgrades. Der Mac mini wird in Kombination mit dem Huawei MateView genutzt, den ich diese Woche getestet habe.

Ersatz für meinen älteren iMac

Diese Kombination ersetzt mit mir derzeit einen älteren iMac mit 27 Zoll und das war für mich tatsächlich ein großer Schritt. Zum einen, weil das Display so groß wie ein iMac ist und mir besser gefällt, da man die Höhe verstellen kann und der Rand unten durch mehr Display ersetzt wird, aber auch die Leistung überzeugt.

Huawei Mateview Apple Mac Mini M1 Header

Die Benchmarks kennt ihr mittlerweile sicher und ja, dieser M1-Chip stellt meinen Intel i7 locker in den Schatten, wenn er bei Final Cut zum Einsatz kommt. Doch es ist nicht nur das, man spürt auch im Alltag, wie viel flüssiger das läuft.

Macs waren bisher nicht langsam, aber eine native M1-App ist nochmal spürbar flüssiger und schneller, als das bisher der Fall war. Und da ich eine Weile mit dem Wechsel gewartet habe, sind bei mir auch fast alle Apps dafür optimiert.

Huawei Mateview Apple Mac Mini M1 Back

Verrückt ist für mich aber auch, dass man so einen Mac mini mit M1-Chip jetzt für um die 700 Euro kaufen kann. Der kompakte Mac kann allerdings ganz gut mit einem 3000+ Euro teuren Apple MacBook Pro vom letzten Jahr mithalten.

Macs waren mit Blick auf das, was sie geboten haben, immer ein bisschen teurer. Für mich war das okay, aber wir sehen hier auch gerade einen Schritt, der vor allem bei den Laptops extrem gefährlich für die Windows-Welt werden kann.

Die M-Macs sind nicht mehr überteuert

Meine Eltern haben bisher auf Windows vertraut und obwohl sie in der Welt von Apple mit iPhones und einem iPad unterwegs sind, konnte ich sie nicht überzeugen. Was auch daran lag, dass so ein MacBook oft gleichwertig und teurer war.

Vor ein paar Wochen gab es dann aber mal wieder ein Problem mit dem Laptop und so wurde spontan entschieden, dass sie es mal mit einem MacBook Air mit M1-Chip versuchen. Das war die beste Entscheidung, denn theoretisch haben sie mehr Leistung, als sie je benötigen und es gibt noch 18 Stunden Akkulaufzeit.

Macbook Air M1 Verpackung

Ja, die 18 Stunden von Apple erreicht man nicht, aber ein kleiner Funfact am Rande: Apple dachte, dass es einen Bug bei der Akkuanzeige gibt, weil sich diese bei den ersten M1-Tests kaum bewegte. Ich habe auch schon ein paar Stunden mit dem MacBook Air verbracht und war selbst über die Akkulaufzeit erstaunt.

Die M-Chips bieten also schon jetzt eine Performance, die viele Intel-Macs auch haben. Klar, ganz oben spielt man noch nicht mit, aber nach diesem Einstieg wäre ich nicht überrascht, wenn der Mac Pro mit M-Chip kommendes Jahr selbst einen Mac Pro mit der besten Intel-Ausstattung in den Schatten stellen wird.

Hinzu kommt eben, dass Apple die Chips jetzt noch besser an die Bedürfnisse der Macs anpassen kann und wir eine sehr gute Akkulaufzeit bei Laptops bekommen.

Apple Mac Mini M1 Header

Obwohl ich viele Reviews gelesen und geschaut habe, war ich jetzt an Ende doch überrascht, wie gut der Apple M1 tatsächlich im Alltag ist. Das ist theoretisch „nur“ ein Apple A14X. Das bringt auch den Vorteil mit, dass man keinen Lüfter benötigt – mein alter iMac ist beim Videoschnitt gerne mal richtig laut geworden.

Eins steht jedenfalls fest: Ich werde nicht zurück zum Intel-iMac gehen und da ein großer iMac mit M-Chip wohl erst 2022 ansteht, vielleicht sogar erst in einem Jahr, werde ich mir mal das Herbst-Mac-Lineup anschauen. Vielleicht wird es jetzt auch endlich mal eine Laptop-Monitor-Kombination bei meinem Setup.

Immerhin sind MacBooks und Desktop-Macs jetzt gleich gut.

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Bitte bleibe freundlich.

  1. elknipso sagt:

    Das kann ich so 1:1 auch fürs Macbook Air M1 bestätigen. Das Ding ist einfach klasse, beeindruckende Performance, sofortige (!) Bereitschaft aus dem Standby und das ganze lüfterlos mit ewig langer Akkulaufzeit.

    Einziger Kritikpunkt die Upgradepreise für mehr SSD/RAM diese sind schlicht und ergreifend blanker Wucher.

    1. XShocker22 sagt:

      This. Wäre es möglich auch noch RAM, SSD und Akku zu erweitern/tauschen, hätte ich mir vorstellen auch einmal zu Apple greifen zu können.

      So interessant die Geschichte des SoC auch ist, umso kundenunfreundlicher und weniger nachhaltig ist es für Mensch und Umwelt.

    2. David sagt:

      Bei der Lobpreisung von Apple vergißt der Autor auch gerne, dass es durchaus Kritik
      zu der Ramgröße gibt und er wohl nur bescheidene Ansprüche stellt, für die es
      gar keinen Mac brauchte; Selbst bei einem bescheidenen Spiel von FB haben Nutzer
      Probleme mit Ram-Erweiterungshinweisen, die sich nicht entfernen lassen.
      Und mit 16GB Ram und 1TB SSD kostet der so "günstige" Mac mini auch locker 1500€.

  2. Perter sagt:

    Für mich ist der M1 die Sache, die es endlich möglichst macht in der alltagsperformance (Programme öffnen usw) mit einem durchschnittlichen w10 gerät mitzuhalten. Windows ist da die letzten Jahre so Performance geworden, da konnte Apple kein Land sehen. Der m1 war insofern enorm wichtig.

    1. Alex sagt:

      Selbst ein 5 Jahre altes MacBook Air hat mehr Performance als ein teurer Highend Windows 10 PC.

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