Lamborghini: Elektroautos haben keine „Emotionen“

Eigentlich sollte der 2023 als Konzept vorgestellte Lanzador das erste Elektroauto der VW-Marke werden, doch diesen Plan kassierte die Marke vor ein paar Monaten ein. Doch der SUV wird kommen, wie Stefano Cossalter bei What Car? betont.

Lamborghini arbeitet allerdings an einem neuen Antrieb, denn das Auto soll jetzt ein Plug-in-Hybrid werden. Elektroautos haben viel Leistung und fahren sich schnell, es fehlt aber an „Emotionen“, die Technik sei derzeit noch nicht „ausgereift genug“.

Einen Lambo kauft man, weil man Emotionen möchte, so Stefano Cossalter weiter, es muss also ganz laut knallen und röhren. Wenn ich mir die Zielgruppe von diesen Autos so anschaue, dann wundert mich das ehrlich gesagt gar nicht mal so sehr.

Ich stimme dieser Aussage übrigens nicht zu, ein Elektroauto kann Emotionen beim Fahren wecken und Spaß machen, mehr als ein Verbrenner in meinen Augen. Aber ja, man muss auf das „Flexen“ in der Öffentlichkeit verzichten, da das Elektroauto leise ist. Ein Lambo ist aber genau dafür da, ohne Verbrenner wird es also schwierig.


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  1. VW-fan 🏅

    Wenn man keine richtigen Argumente mehr hat kommt man halt mit „Emotionen“… Weil im Gegensatz zu allen messbaren Zahlen bei denen E-Autos immer gewinnen kann man Emotionen halt nicht wirklich messen.

  2. Philipp 🔆

    Also als reines Fortbewegungsmittel muss ich kein Lärm haben. Ein Lamborghini fährt man aber wohl selten aus praktischen Gründen von daher kann ich das durchaus nachvollziehen. Unnötig an der Ampel oder in der dreißiger Zonen lärm machen ist natürlich erbärmlich und asozial.
    Sound muss ja auch nicht immer laut sein.
    Ich liebe das Geräusch wenn man bei einem Motorrad den ersten Gang einlegt, oder wie ein Vierzylinder mit wenig Drehzahl vorsich hin tuckert, gut 12 000 Umdrehungen haben Geräuschtechnisch auch ihre Reiz aber das muss halt nicht in der dreißiger Zone um 5 Uhr morgens sein.
    Fake Sound kann sicher auch Emotionen erzeugen, allerdings ist es schon etwas anderes, ob der Sound von einem mechanischen Vorgang kommt oder aus einer Box.
    Ich ärgere mich selbst fast jeden Tag über unnötigen Fahrzeuglärm weil sich machen Menschen einfach nicht benehmen können. Allerdings würde ich lügen, wenn ich sagen würde, dass ich in gewissen Situationen einen schönen Motorsound nicht genießen und schätzen würde.

  3. Kurt 🔆

    für Leute die das mit den “ Emotionen“ nicht checken es vergleichbar mit lauter Metalmusik oder guter Rockmusik bei der man automatisch gute Laune bekommt und das Adrenalin pumpt. nicht umsonst wird aggressive Musik gerne beim punpen gehört das spornt an und gibt Schub. ein richtig guter Klang eines Autos gibt Gänsehaut und gute Laune. (kein künstlicher inneneraumbumms)

    1. Kann ich verstehen, aber geenauso wie es Kopfhörer tun, nuss es manchmal auch der Fake-Sound sein. Ich kann in meinem Gym auch nicht mit meiner Teufel Boombox ankommen.

      1. Kurt 🔆

        das ist klar und nachvollziehbar. das Ganze ist ja auch nur im Verruf weil manch Hinterwäldler mit seiner Proletenkarre meint Nachts in den Strassen oder auch Tagsüber extra so laut zu posen. das hat halt nix mit Emotionen zu tun (ausser dass die dann bei dem einen oder anderen überkochen)

        1. gast 🌀

          Und immer bedenken, dass der Stromverbrauch beim Musik hören auch auf voller Lautstärke marginal bleibt. Die „Emotionen“ beim Auto sind aber auch immer gleich Emissionen. Wenige Lambos und Co hin oder her, jedes Gramm zählt.

          Daher ist der Fake Sound schon eine Lösung. Oder man verpflichtet Sportwagen auf klimaneutrale Kraftstoffe. In der Preisklasse sind die Kosten einer Tankfüllung ja vernachlässigbar.

  4. René H. 🔱

    Einen Lambo kauft man, weil man Emotionen möchte, so Stefano Cossalter weiter, es muss also ganz laut knallen und röhren. Wenn ich mir die Zielgruppe von diesen Autos so anschaue, dann wundert mich das ehrlich gesagt gar nicht mal so sehr.

    Das ist eine spezielle Art von Emotionen, so aus dem archaisch-animalischen Bereich. Niedere Instinkte ohne Beteiligung des Großhirns. Machen wir uns nichts vor, diese stecken in jedem Menschen, nur unterschiedlich ausgeprägt. Bei manchen ist das der tägliche Standard.

    Zum Fahrzeug: Der Hybrid dient zweierlei Zwecken: CO2-Vorgaben einigermaßen einzuhalten und nicht zu sehr von reinen E-Autos abgehängt zu werden an der Ampel.

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