Mark Zuckerberg will eine Milliarde Menschen in die virtuelle Realität bringen

Heute ist ein großer Tag für die virtuelle Realität, denn Facebook hat einige Ankündigungen gemacht. Interessant: Das Thema VR wird nun günstiger.

Das Ziel von Mark Zuckerberg und Facebook ist es die virtuelle Realität für so viele Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Die neue VR-Brille Oculus Go soll das verdeutlichen. Sie funktioniert ohne einen leistungsstarken PC und kostet gerade mal 199 Dollar. Sie kann sogar ohne ein Smartphone betrieben werden.

Das Ziel ist für Zuckerberg klar, die neue Brille soll dabei helfen bald eine Milliarde Menschen in die virtuelle Realität zu bringen. Mit 500 Euro-Headsets die an gute PCs gekoppelt sind schafft man das nicht, mit Brillen wie der Oculus Go schon. Dennoch, eine Milliarde ist ein durchaus ambitioniertes Ziel für VR.

VR: Die perfekte Welt für 199 Dollar

Die virtuelle Realität soll jedoch nicht nur günstiger, sie soll auch attraktiver werden und Dinge wie ein virtuelles Wohnzimmer (Oculus Dash) bieten. Man soll sogar sein Haus und die Umgebung (Oculus Home) in der virtuellen Realität anpassen können. Die Idee klingt wie ein zweiter und perfekter Wohnsitz in der digitalen Welt.

Klingt durchaus interessant, bringt aber auch die Gefahr der Abhängigkeit mit. Falls es in wenigen Jahren wirklich möglich ist sich eine perfekte digitale Welt zu bauen und der Realität für 200 Euro zu entfliehen, dann wird das viele Menschen anlocken, die im „echten Leben“ vielleicht Probleme haben und davor fliehen wollen.

Ja, sowas ist jetzt auch schon möglich, doch ein Headset mit Kopfhörern ist noch mal eine ganz andere Liga. Ich glaube aber, dass Facebook genau da hin möchte und die Vision genau diese ist. Immerhin hat man für Oculus zwei Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt und diese Investition muss sich irgendwann rentieren. So ein digitaler Ort bietet sich nämlich für ein Spezialgebiet von Facebook an: Werbung.

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