Mein Tipp der Woche: Amazon Echo Studio

Amazon Echo Studio Weiss

Was ist „Mein Tipp der Woche“? Das ist eine persönliche Reihe von mir, in der ich einmal pro Woche einen Tipp abgeben möchte. Es ist in der Regel ein „Produkt“, mit dem ich mich gerade aktiv beschäftige und welches ich hier empfehlen möchte.

Das kann eine Serie sein, das kann ein Video bei YouTube sein, das kann ein Spiel sein, ein Kopfhörer, ein Auto, ein Armband, eine Aktivität, eine App, alles. Und es muss nicht aktuell sein, manchmal werde ich sogar sehr alte Dinge empfehlen.

Willkommen zur neuen Ausgabe. Hier geht es zur letzten Ausgabe.

Mein Tipp der Woche: Amazon Echo Studio

Amazon präsentierte 2019 einen Highend-Speaker der Echo-Reihe, den Echo Studio. Dieser hat mich direkt begeistert und damals schwankte ich noch zwischen Amazon, Google und Apple. Der Echo Studio hat diese Diskussion dann beendet.

Google hat mittlerweile kaum noch Speaker im Portfolio und Apple nur einen, das ist mir in beiden Fällen zu wenig. Und hinzu kommt, dass der Amazon Echo Studio für diesen Preis extrem gut ist, die UVP von unter 200 Euro ist für mich bis heute attraktiv. Und mittlerweile kann man den Speaker oft für um die 150 Euro kaufen.

Amazon Echo Studio Header

Das ist ehrlich gesagt ein sehr guter Preis für diese Qualität und fast 20.000 sehr gute Bewertungen bei Amazon stimmen mir da zu. Eine neue Version hat Amazon bis heute nicht entwickelt, doch das ist eigentlich auch nicht wirklich notwendig.

Um die Nachfrage aber mal wieder etwas anzukurbeln, hat Amazon die Software des Speakers optimiert (bekommen auch alte Modelle) und eine weiße Version nachgereicht. Die ist identisch mit der schwarzen Version, sieht aber anders aus.

Amazon Echo Studio White

Vor ein paar Tagen erreichte mich diese weiße Version und sie gefällt mir ebenfalls sehr gut. Darauf haben viele gewartet und obwohl ich dunkle Speaker bevorzuge, so finde ich es gut, dass Amazon endlich mal eine zweite Farbe eingeführt hat.

Und da ich den Amazon Echo Studio diese Woche erneut eingerichtet habe, ist es mein Tipp der Woche. Wir nutzen diesen Speaker seit 2019 fast täglich bei uns im Küchenbereich für Musik und ich würde da keinen anderen Echo mehr hinstellen.

Die UVP von 199,99 Euro kann ich auch im Jahr 2022 empfehlen und ich glaube auch nicht, dass die weiße Version bald im Angebot sein wird. Das ist erstmals ein sehr preisstabiler Speaker von Amazon, wobei der Grundpreis sehr aggressiv ist.

Falls ihr die Echo-Speaker von Amazon nutzt und einen Raum habt, wo ihr viel Musik hört: Denkt über den Kauf nach. Ich habe den Echo Studio schon so oft im privaten Bereich empfohlen und bisher war das Feedback immer sehr positiv.

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Bitte bleibe freundlich.

  1. Ohne Prime Music in der bisherigen Form leider absoluter Kernschrott für mich. Das „Upgrade“ hat die Dinger quasi über Nacht nur noch halb so nützlich gemacht. Außer man setzt sowieso auf einen anderen Dienst (logisch).

    1. max 🔅

      Ich finde es gut wenn man (selbst als Inhaber) so ehrlich ist! Sowas macht einen authentischen Blog aus.

    2. Joachim 👋

      Also der Lautsprecher, der für alles mögliche benutzt werden kann, ist Kernschrott, weil es dir nicht passt, wie Amazon Prime Music umgebaut hat?

      Schmeißt du auch die Äpfel raus, wenn die Birne daneben einen fauligen Fleck hat? Deine "Meinung" in Ehren, aber das ist grober Unfug!

      1. Da steht eindeutig „für mich“, daher verstehe ich nicht, was du jetzt von mir möchtest?! Jeder nutzt Hardware anders. Ist doch okay, wenn es „für dich“ anders ist.

    3. Birgit van Baal 👋

      Auf den Punkt gebracht ! Noch nicht einmal gekaufte Songs sind in einer Playlist abspielbar.

  2. termel 🍀

    Leider wird Youtube music immer noch nicht unterstützt :( deshalb sind die Geräte aktuell wirklich quasi nur noch Schrott bei uns. Timer stellen und Radio hören, für den Rest sind die nicht mehr zu gebrauchen. Gut dass beide für wenige Euro bei den Aktionen gekauft wurden. Hätte ich die zum Vollpreis gekauft und / oder nicht nur die günstigen dots, würde ich mich massiv ärgern.

  3. Christoph 👋

    Kann man die im Stereoverbund nutzen und wie gut funktioniert das i. V. m. iOS?

    1. Man kann ein Stereo-Paar erstellen und bei mir gut, ich habe ein iPhone.

      1. Christoph 👋

        Läuft das über AirPlay?

        1. Die Echos haben kein AirPlay, ich nutze Spotify Connect oder sage es als Befehl, dann startet es Alexa direkt.

  4. max 🔅

    Da Amazon seinen streamingdienst mal eben kastriert hat würde ich mir so ein Ding nicht mehr kaufen. Und wenn doch dann nur über einen anderen musik streamingdienst…

    1. Joachim 👋

      Es geht hier nicht um Amazon Music! Schlimm, dass sich nicht einmal die eigenen Leute von Mobiflip hier ans Prinzip nicht offtopic zu posten halten.

      Ich kann dieses Amazon Bashing langsam echt nicht mehr hören. Und dann auch noch mit so falsche Äußerungen wie "seinen Streaming-Dienst". Prime Music ist sowieso bloß der Billigheimer zum Anfixen. Wer das noch nicht kapiert hat, dem ist nicht zu helfen. Ich kapiere ja, dass es ärgerlich ist, wenn etwas nicht mehr funktioniert, das ich vorher benutzt habe, aber es ist halt das Basispaket, das auf der einen Seite dafür nun den Gesamtkatalog enthält… Als zahlender Abonnent von Music Unlimited würde ich das natürlich sofort kündigen, wenn das jetzt nahezu alle Funktionen für "normale" Prime Abonnenten hätte!

      Ich habe auch den Meinungsartikel gelesen, wo das Thema Prime Music ist jetzt kaputt behandelt wird. Was ich darüber dachte, behalte ich wirklich besser für mich. Ja, ich denke da an dich, du weißt schon, wen ich hier scharf ansehe. ;-)

      Ich nutze seit Jahren – nach vorher Tidal – Music Unlimited und da wurde gar nichts "kastriert". Aber das kostet halt extra und das widerspricht natürlich dieser typisch deutschen allgegenwärtigen Geiz-ist-geil-Mentalität. Oder: Hauptsache gemeckert.

      Übrigens Mal eine bescheidene Frage: Warum stellt ihr euch für 200 Euro einen Hifi-Lautsprecher hin, der für alle möglichen immersiven Klangprofile und -formate gemacht wurde und benutzt ihn dann nur mit einem Peanuts-Dienst, der keine hohen Bitraten, HD- oder 3D-Klang bietet. Das ist als kaufte man sich einen Ferrari, um damit am Automaten an der nächsten Ecke Zigaretten ziehen zu fahren. Einen normalen Echo würde es dafür vollkommen tun, der klingt nämlich ziemlich gut.

      Strange…

      Nun zu eigentlichen Thema:

      Ich hatte mir zwei Echo Studio als Heimkino-Erweiterung für den Fire TV 4k Max bestellt und bin gelinde gesagt schwer enttäuscht. Ich hatte davor schon einen als "Alexa" in einem anderen Raum, der aber primär zur Musikwiedergabe von HD-Musikinhalten verwendet wird. Das kann er übrigens gut, wobei da Luft nach oben ist, aber für das kompakte Design schlägt er sich sehr ordentlich.

      Nun zu meiner Kritik. Am Fire TV musste ich die beiden Lautsprecher nur als Heimkino verbinden, den Rest hat der Stick erledigt, soweit so gut und auch sehr einfach. Alle Einstellungen wurden automatisch vorgenommen und die Wiedergabe des Paares steht nun fix auf Dolby Atmos Plus. Das klingt wirklich toll, die Qualität des immersiven Sounds ist erstaunlich, aber trotzdem die beiden Lautsprecher nun in einem WLAN arbeiten, das der Stick extra dafür aufgespannt hat und die Lautsprecher keine 2 Meter weit von der WLAN-Quelle weg stehen, gibt es bei der Wiedergabe von Sourround-Formaten andauernde Tonstörungen: Tonlautstärkeschwankungen, Tonaussetzer, Knacksen, … Da fühlt man sich ein bisschen wie in die Zeit der Kurzwelle vor 80 Jahren zurückversetzt. Mäh! Geht gar nicht!

      Alle Updates sind bereits gemacht, Neustarts an Stick und den Studios haben nichts gebracht. Sollte sich dieses völlig inakzeptable Verhalten durch ein möglichst gestern kommendes Firmware-Update nicht geben, gehen die zwei Teile zurück!

      Fazit: Mit einem Music Unlimited Abo ist der Echo Studio eine sehr gute Wahl. Für alles andere ist er entweder nutzlos oder lässt sogar zu wünschen übrig. Er kann z. B. auch als Bluetooth-Renderer seine Stärken nicht ausspielen, weil er (aktuell) kein Profil für hochwertige Audio-Inhalte implementiert hat. Als Zuspieler von Radio und normalen Alexa-Inhalten, wie bspw. Prime Music empfinde ich den Klang des normalen Echo kaum schlechter. Nur bei HD-, Ultra-HD- und 3D-Audio kann er seine Stärken überhaupt ausspielen; ohne Music Unlimited macht er für mich derzeit wenig Sinn.

      1. Zwei Dinge: René nutzt keinen Studio, er nutzt nur kleinere Echos. Und nein, das ist nicht wie mit dem Ferrari mal eben kurz zum Einkaufen fahren. Ein Studio klingt auch ohne die Extras deutlich besser als ein Echo. Und man kann mit einem Sportwagen auch Spaß haben, ohne ihn auf der Rennstrecke auszufahren. Ein Ferrari ist immer unterfordert im normalen Alltag. Und dennoch kann man Spaß daran haben. Man muss nicht immer alles zu 100 Prozent ausreizen.

      2. Hart lächerlich und faktisch teilweise einfach falsch, was du da raushaust aber gut, darf jeder hier machen.

        1. Joachim 👋

          Ja, lach ruhig ;-) Aber bitte was ist denn deiner Meinung nach angeblich faktisch falsch?

      3. max 🔅

        Ich arbeite nicht für mobiflip, ich besuche diese Seite mehrmals am Tag.
        Nicht von OT sprechen wollen es dann aber im Laufe des Textes machen grenzt schon stark an Doppelmoral.

        1. Joachim 👋

          Ich bin halt auf den OT eingegangen, weil er den Thread hier dominiert und habe dann ausführlich zum Thema geschrieben. Doppelmoral? Da muss ich echt grinsen.

          Von dir ist ist zum eigentlichen Thema gekommen, hm Moment, achja, genau 0! Danke fürs Gespräch!

  5. Sascha 👋

    Erstmal eins vorweg: Die Reihe "Tipp der Woche" finde ich klasse, vor allem, weil die Inhalte in der Regel subjektiv und persönlich sind. Das finde ich prima.
    Das gilt natürlich auch für den heutigen Beitrag.
    Ich habe schon ganz häufig mit dem Echo Studio geliebäugelt, weil er mir – gerade jetzt in weiß – optisch sehr gut gefällt und ja auch wirklich prima klingen soll.
    Am Ende habe ich mich aber dagegen und für einen Sonos One entschieden, da er mir mehr Flexibilität ermöglicht und ich nicht von Amazon abhängig bin.
    Wobei natürlich auch Sonos seine Server einfach abstellen könnte und ich dann einen Stapel furchtbar teuren Elektroschrotts zu Hause stehen hätte.
    Und das ist der Punkt auf den ich am Ende kommen wollte: wir geben viel Geld für irgendwelche Technik aus und machen uns mit dieser Investition abhängig von den Launen großer Konzerne. Merkt man übrigens zum Beispiel auch sehr gut wenn man sich – so wie ich – jahrelang dem Apple-System hingegeben hat. Weil es so schön bequem ist, wenn man alles von Apple hat. Dann geht man deren Preispolitik und Entscheidungen der Systemausrichtung entweder mit oder muss einen großen Aufwand zum Umstieg auf ein anderes System in Kauf nehmen.
    Und was das das betrifft habe ich mich für Variante B entschieden, werde allerdings darauf achten, zukünftig nicht "ein" anderes System zu nutzen, sondern ein eigenes, vielfältiges zusammengestelltes.
    Spannend, was für Gedanken der Tipp der Woche so auslösen kann.

    1. Zunächst: Danke!

      Und ja, verstehe ich. Ich habe unsere Wohnung auch zunehmend mit Sonos ausgebaut und verlasse mich nicht nur auf Amazon. Am Ende muss man einem Anbieter vertrauen, bei Audio sind das bei mir im Moment die beiden. Google hat irgendwie kein Interesse mehr und Apple ist nicht bereit all-in bei diesem Thema zu gehen (und dann wäre da noch Siri^^). Alexa ist daher die Basis geworden und ich hoffe einfach, dass Amazon daran festhält. Und bei der Musik vertraue ich einfach auf die Nummer 1, da hat man auch den Vorteil, dass Spotify auch dann vertreten ist, wenn es viele andere Dienste nicht sind (merke ich aktuell im Tesla, da gibt es nur Spotify).

      1. Sascha 👋

        Danke für Deine ausführliche Antwort, Oliver!
        Das ist genau das bunte Szenario, das ich meine und das glaube ich gut ist. Auch bei all den anderen Dingen stimme ich Dir vollkommen zu.
        Alexa finde ich persönlich im Moment auch den besten Sprachassistenten und wir nutzen sie ebenfalls über die Sonos-Lautsprecher. Musik kommt je nachdem, wer aus der Familie was anschaltet, über Spotify (connect) oder Apple Music via Airplay. Alles ist möglich.

    2. Bob 🪴

      Ich finde vor allem die streamingqualität des Anbieters wichtig. Ich (selber alles von Sonos) war mit Spotify eigentlich zufrieden. Habe dann aus Spaß Tidal Hifi plus getestet. Spotify wurde daraufhin sofort gekündigt. Es ist so unglaublich was die Lautsprecher können wenn sie das richtige Signal bekommen. Dein Sonos one wird dadurch natürlich nicht zum five aber meistens bleibt man ja im Sonos system und falls du dir eine beam oder arc holen solltest, schließe einfach zum Spaß den Probemonat ab.

  6. Roberto 🏅

    Irgendwie ist es bei mir so, dass ich zwar auf meine Playlists in der Amazon-Music-App nicht mehr zugreifen kann, aber trotzdem noch alle Lieder der Playlists abgespielt werden, ohne das die tolle KI andere Lieder einmischt. Vielleicht liegt es auch daran, dass meine Playlists besonders große sind (jeweils über 300 Lieder). Trotzdem sind die Änderungen bei Amazon Music ein Witz. Ich würde nie im Leben für Unlimited zahlen. Lieber verbrenne ich jeden Monat 10 Euro bevor ich sie Amazon gebe. Mittlerweile hat Amazon Monsanto und Nestle abgelöst….

  7. Leif 🍀

    Wir sind mit den Studios auch äußerst zufrieden, allerdings verwenden wir sie auch in erster Linie für Spotify, TuneIn und Podcasts. Ein Vorteil den ich beim Echo Ökosystem sehe ist dass sie sich auch gut in SmartHome Systeme integrieren und steuern lassen.

  8. Denis 🪴

    Es wäre wirklich nett, wenn ihr Eure Affiliates auch alle Kennzeichnen würdet, danke!

    1. Das machen wir immer! Bei einem Link im Beitrag hat Oliver es wohl vergessen. Du erkennst das am Stern und entsprechenden Hinweistext.

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