Neue Tarife: Vodafone mit kostenpflichtiger Datenautomatik

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Erst vor zwei Monaten stoppte die Verbraucherzentrale NRW die Pläne von E-Plus, in bestimmten Base-Tarifen eine Datenautomatik einzuführen. Nun versucht sich mit Vodafone auch schon der nächste Mobilfunkanbieter daran, den Kunden automatisch neues Datenvolumen anzudrehen.

Bei solch einer Option geht es darum, dem Kunden bei Erreichen des Datenvolumens automatisch weitere Megabyte zur Verfügung zu stellen. Das Ganze ist für den Kunden natürlich nicht kostenlos, schließlich hat man ja nicht umsonst die Drosselung eingeführt. Bei Vodafone ist diese mit gerade einmal 32 kbit/s (4 000 Byte pro Sekunde) ja auch noch besonders langsam. Wer keine Änderung vornimmt, aber trotzdem über seine Volumengrenze surft, darf in den neuen Vodafone-Tarifen daher erst einmal 9 Euro mehr pro Monat zahlen. Konkret heißt es:

Wir werden Dich bei Erreichen von 90% Deines Datenvolumens per
SMS darüber informieren, dass wir zur Vermeidung der Bandbreitenbeschränkung auf 32 kbit/s in Abhängigkeit von
Deinen zusätzlichen Datenverbrauch maximal dreimal hintereinander Datenvolumenpakete mit jeweils 250MB innerhalb
des Abrechnungsmonats für jeweils 3,00 € für Dich freischalten, um für Dich das bestmögliche Surferlebnis mit 100
Mbit/s sicherzustellen.

Das Abbestellen der automatischen Buchung des Datenvolumens soll zwar per SMS möglich sein, verbraucherfreundlich ist dieser Schritt aber nicht gerade. Oder würdet ihr euch etwa freuen, wenn die monatliche Rechnung automatisch höher ausfällt?

Danke, Dennis

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