Neuer Pakt soll 5G-Ausbau im Nordwesten beschleunigen
Das Unternehmen Telefónica Deutschland und der EWE-Konzern bauen ihre Zusammenarbeit für den 5G-Ausbau im Nordwesten Deutschlands aus.
Beide Unternehmen haben eine neue Vereinbarung geschlossen, um den Ausbau moderner Mobilfunkstandorte zu beschleunigen. Dabei sollen Mobilfunk- und Glasfaserinfrastruktur stärker miteinander verbunden werden. Ziel sei es laut Unternehmensangaben eine verbesserte Versorgung insbesondere in ländlichen Regionen.
EWE stellt dafür Glasfaseranbindungen sowie eigene Maststandorte bereit und unterstützt zusätzlich den Bau weiterer Standorte. Innerhalb des Konzerns sind EWE TEL für die Anbindung und EWE NETZ für die Funkinfrastruktur verantwortlich. Bestehende Richtfunkstrecken sollen schrittweise durch Glasfaser ersetzt oder ergänzt werden.
Nach Unternehmensangaben können für den Ausbau unter anderem rund 100 bestehende Funkmasten genutzt werden, die ursprünglich für das 450-MHz-Netz errichtet wurden. Ergänzend sind neue Mobilfunkmasten vorgesehen. Dadurch sollen zusätzliche Flächeneingriffe verringert und die Umsetzung beschleunigt werden.
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