Nintendo: Switch Online-Service, VR-Support und 3DS-Nachfolger

Wie erwartet lüftet Nintendo so nach und nach ein paar Details zur Switch. Ein sehr wichtiges Detail: Was wird der Online-Service für die Konsole kosten?

Wer mit der Nintendo Switch online gegen andere spielen möchte, der muss zahlen. Ist nicht ungewöhnlich in dieser Branche, bisher konnte man aber kostenlos bei Nintendo spielen. Mit der Switch wird man eine jährliche Gebühr verlangen, die zwischen 15 und 25 Euro liegen soll. Das ist glaube ich ein fairer Preis.

Switch Online-Service ist bis Herbst kostenlos

Der Online-Service beinhaltet jedoch nicht nur die Option für Multiplayer-Speile, es gibt auch exklusive Deals und ein (S)NES-Spiel, welches man jeden Monat einen Monat lang kostenlos spielen können wird. Da sind 2 Euro pro Monat in Ordnung. Nintendo möchte dafür einen besseren Online-Dienst als bei der Wii U anbieten.

Bei den oben genannten Preisen handelt es sich übrigens um grob umgerechnete Preise für den Online-Service in Japan. Es besteht also die Möglichkeit, dass man in Deutschland andere Pläne hat. Mehr als 30 Euro würden mich hier aber wundern. Der Dienst wird laut Nintendo bis Herbst kostenlos sein.

Die Nintendo Switch soll übrigens komplett ohne Spiel und auch ohne eine Demo-Version von einem Spiel auf den Markt kommen. Nintendo hat sich gegen ein Spiel entschieden, damit man in einigen Märkten einen 299-Preis verlangen kann.

Ich kann verstehen, dass man die Konsole nicht für 300 Dollar/Euro/XY mit einem Blockbuster-Spiel verkaufen möchte. Was ich allerdings begrüßt hätte: 1-2-Switch als Standard-Spiel im Lieferumfang. Das ist ein Spiel, mit dem man den Nutzern viele Highlights (HD-Vibration) der Konsole demonstrieren kann. Ich glaube aber, dass man diesen Schritt spätestens im Weihnachtsgeschäft machen wird.

Kommt ein Nintendo 3DS-Nachfolger?

Nintendo weiß, dass VR ein wichtiges Thema bei der Spieleindustrie ist. Man wird das nicht einfach ignorieren und „untersucht“ die Möglichkeiten für die Switch. Es wird aber erst einen VR-Modus geben, wenn Spieler „für Stunden ohne Probleme“ spielen können. Aktuell sieht man VR-Gaming mit kritischen Augen.

Interessante Randnotiz: Nintendo denkt laut über einen Nachfolger oder eine Art Neuauflage der 3DS nach, denn man ist der Meinung, dass es weiterhin einen Markt für Handhelds gibt. Ein solches Gadget wird aber (falls es kommt) vermutlich erst in 2-3 Jahren vorgestellt, denn die 3DS wird noch eine Weile weiter unterstützt.

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