Nintendo Switch: App, Online Service, Elternkontrolle und mehr

Nintendo arbeitet an einer App für die Switch, die Eltern die volle Kontrolle über die Konsole geben wird und die Kinder detailliert überwachen lässt.

Diese nennt sich „Nintendo Switch: Parental Control“ und ist sowohl für Android, als auch für iOS in Arbeit. Eltern können dort zum Beispiel angeben, wie lange ihr Kind an einem Tag spielen darf. Eltern können aber auch überwachen was und wie lange gespielt wurde. Die perfekte App für Kontroll-Eltern also. Weitere Details zur App könnt ihr dem folgenden (und unterhaltsamen) Video entnehmen.

Für den Online-Service, der bis Herbst kostenlos sein wird, gibt es auch eine App. Diese bietet unter anderem die Option sich mit Freunden zum Switch-Spielen zu verabreden und besitzt auch einen eingebauten Chat. Inklusive Sprach-Chat. Was der Dienst kostet wurde allerdings noch nicht von Nintendo kommuniziert.

Man benötigt ihn jedoch, um online spielen zu können. Dafür gibt es dann noch exklusive Deals und ein Spiel, welches man monatlich kostenlos spielen können wird. Jedoch kein Switch-Spiel, sondern ein (S)NES-Spiel. Das Spiel kann nur einen Monat lang gespielt werden, danach kann man es dann natürlich kaufen.

Nintendo Switch: Bis zu 2 TB Speicher möglich

Die Nintendo Switch ist mit microSD-Karten (SDXC) kompatibel, die bis zu 2 TB groß sein können. Gibt es jedoch noch nicht. Ist aber dann auch eine verdammt teure Angelegenheit, denn man zahlt selbst jetzt noch über 150 Euro für 256 GB. Doch die Preise werden in den kommenden Jahren natürlich auch sinken.

Wer seine Spiele nicht lokal, sondern im Nintendo Online Store (sofern das auch uneingeschränkt möglich sein wird) kaufen möchte, der wird viel Platz auf seiner Switch benötigen. Spiele wie Zelda sind über 13 GB groß. Da können mit ein paar Titeln von diesem Kaliber schnell mal ein paar GB zusammenkommen.

Intern gibt es übrigens nur magere 32 GB. Der Speicher lässt sich zwar erweitern, aber das ist schon verdammt wenig. 128 GB oder 256 GB wären zeitgemäß. Wenn man mal bei der Konkurrenz schaut, dann sind 512 GB eigentlich sogar Standard und 1 TB ist im Jahr 2017 ebenfalls (gegen Aufpreis) möglich.

In der Switch ist die Hardware jedoch wesentlich kompakter verbaut und ich werfe mal die Vermutung in den Raum, dass das zu teuer geworden wäre. Achja, es gibt aktuell auch Spekulationen über einen 3G/LTE-Modus, weil auf einem Screenshot der Switch ein Icon für den Flugmodus (wie in Smartphones) zu sehen ist.

Die Switch wird keinen SIM-Slot besitzen, im Flugmodus wird dann WLAN, Bluetooth und NFC deaktiviert. Eine schlechte Nachricht gibt es noch zum Schluss: Nintendo packt in den Lieferumfang der Switch auch einen Grip für die Joy-Con-Controller. Mit diesem wird man die beiden Controller jedoch nicht aufladen können.

Es ist im Grunde nur ein Stück Plastik. Möchte man die Controller gleichzeitig laden, dann benötigt man die Joy-Con-Aufladehalterung, die noch mal 30 Euro kostet. Das ist jetzt nicht extrem viel, aber man merkt bei der Switch schon, dass Nintendo (ganz gezielt) sehr viel Geld mit Zubehör für die Konsole machen wird.

Nintendo spricht übrigens von 20 Stunden Akkulaufzeit bei den Joy-Cons, aber es kann ja mal vorkommen (vor allem bei 20 Stunden, da verliert man irgendwann den Überblick), dass man sie schnappt und sie leer sind, wenn man spielen möchte. Daher sollte das an dieser Stelle vielleicht einfach mal erwähnt werden.

Nintendo Switch: 2 Millionen Einheiten zum Marktstart geplant16. Januar 2017

Als kleinen Bonus zum Abschluss habe ich nicht nur unser Hands-On zur Switch eingebunden, sondern davor auch noch ein sehenswertes Video von Vox. In diesem spricht Mario-Erfinder Shigeru Miyamoto ein bisschen über die Entwicklung von einem Spiel. Das Video ist definitiv einen Blick und die 6 Minuten an Zeit wert.

Nintendo Switch Hands-On

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