OnePlus: OxygenOS und HydrogenOS werden zusammengelegt

Bislang entwickelte das chinesische Unternehmen OnePlus unter den Namen OxygenOS und HydrogenOS zwei unterschiedliche Firmwares für den westlichen und chinesischen Markt. Ab sofort werde man die Entwicklerteams jedoch zusammenlegen, um schnellere Updates zu ermöglichen.

Wurde das OnePlus One anfänglich noch mit CyanogenOS ausgeliefert, trennten sich die Wege der beiden Unternehmen relativ schnell. Daraufhin entwickelte OnePlus mit OxygenOS eine eigene Android-ROM, die für die westlichen Märkte bereitgestellt wurde. In Asien gab es die OnePlus-Geräte dahingegen mit HydrogenOS zu kaufen – einer weiteren Firmware des Unternehmens, die stärker auf die dort vorherrschenden Ansprüche angepasst war.

Zügigere Updates als Grund

Da OnePlus somit stets parallel an zwei verschiedenen ROMs basteln musste, kamen Updates für die Geräte des Herstellers meistens deutlich später als bei den Mitbewerben. Zukünftig soll sich das nun aber ändern, wie man gegenüber den XDADevelopers bekanntgab. Ab sofort werden die beiden Entwicklerteams zusammengelegt, um zukünftig gemeinsam an einer einzigen Firmware zu arbeiten. Diese soll hierdurch unter anderem zügiger Updates erhalten.

Da die Smartphones von OnePlus bislang gut am Markt ankamen, dürfte die Beliebtheit der Geräte noch einmal steigen, wenn es das Unternehmen wirklich schaffen sollte, die Update-Politik entscheidend zu verbessern. Mit Wartezeiten von teilweise bis zu einem Jahr war diese bislang nämlich eher unterdurchschnittlich.

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