PlayStation 4: Sony äußert sich zu Cross-Play, man hört die Kritik

Sony wurde in der Vergangenheit immer wieder kritisiert, weil man gegen Cross-Play ist, doch nun wird die Kritik der Gaming-Community doch etwas zu groß.

Sony und Cross-Play, eine uralte Diskussion, die irgendwie immer wieder kommt und dann doch ohne Resultat geht. Doch dieses Mal war es etwas anders, der Aufschrei der Community war dank Fortnite größer als bisher. Sony ist immer weiter in die Ecke gedrängt worden und selbst Microsoft und Nintendo haben sich verbündet.

Auf der Gamelab-Konferenz in Spanien hat sich Shawn Layden, der CEO von Sony Interactive Entertainment America, nun doch zu einem Statement hinreisen lassen:

We’re hearing it. We’re looking at a lot of the possibilities. You can imagine that the circumstances around that affect a lot more than just one game. I’m confident we’ll get to a solution which will be understood and accepted by our gaming community, while at the same time supporting our business.

Also, man hört die Kritik und man schaut sich entsprechende Optionen an. Klingt aber nicht nach: Wartet ein paar Tage, dann sind wir komplett offen dafür. Man ist sicher, dass eine Lösung gefunden wird, die man „verstehen und akzeptieren“ kann.

PlayStation: Erst das Business, dann die Spieler

Klingt für mich ehrlich gesagt sehr zurückhaltend, vor allem mit dem Zusatz „zur gleichen Zeit unser Geschäftsmodell unterstützt“ am Ende. Und das Geschäftsmodell sieht nun mal ein geschlossenes Ökosystem vor. Ich kann mir nach dieser Aussage irgendwie auch nicht vorstellen, dass Sony nun offen gegenüber Cross-Play ist.

Doch warum schließt man bei Fortnite die Switch aus, immerhin kann man das Spiel doch mit Spielern von einer anderen Plattform spielen? Und was ist mit Minecraft?

Hier gibt es keine klare Antwort, Shawn Layden betont jedoch, dass man immerhin fast 80 Millionen aktive PSN-Spieler hat. Frei nach dem Motto: Es sind doch genug da. Die Antwort liefert ein ehemaliger Mitarbeiter von Sony, John Smedley:

… when I was at Sony, the stated reason internally for this was money. They didn’t like someone buying something on an Xbox and it being used on a Playstation. Simple as that. Dumb reason, but there it is.

Also, ein dummer Grund, aber das ist der Grund für Sony. Man hat wohl Angst, dass beispielsweise jemand mit einer Switch etwas in Fortnite kauft und das dann auf der PS4 nutzen kann. Es ist simpel, aber so ist nun mal das Geschäftsmodell von Sony.

Ich bin gespannt wie die Lösung von Sony aussehen wird. Man wird sich irgendwas einfallen lassen, aber ich habe da so meine Zweifel und glaube nicht, dass man im Interesse der Spieler, sondern im Interesse des Unternehmens handeln wird.

Quelle Eurogamer

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