POCO: Der OnePlus-Konkurrent von Xiaomi

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Die Geschichte rund um POCO nimmt langsam Form an und es sieht so aus, als ob man sich hier ein Beispiel an OnePlus (und Oppo) genommen hat.

Carl Pei leitet OnePlus (wobei unklar ist wie viel er genau zu sagen hat), er arbeitete aber vorher bei Oppo. Dort hatte er die Idee eines Flaggschiffs, welches er selbst auf die Beine stellen wollte. Er gründete OnePlus, hinter dem am Ende jedoch die gleichen Investoren wie bei Oppo stehen. Es fällt hier gerne der Name BBK Electronics.

Aktuell versucht eine neue Marke einen kleinen Hype in der Smartphone-Szene aufzubauen, die sich POCO nennt. Das Pocophone F1 steht an und wird am 22. August auf einem Event in Indien präsentiert. Es richtet sich jedoch nicht nur an den indischen, sondern vor allem auch an den europäischen Markt.

Man spricht von einem der aktuell schnellsten Smartphones auf dem Markt, wenn nicht sogar von dem schnellsten. Die Idee stammt von Jai Mani, der Xiaomi dafür „verlassen“ hat und mit POCO komplett von vorne anfangen kann. Auch hier ist die Rede von einem Smartphone mit guter Ausstattung, welches einen attraktiven Preis besitzen soll.

Schnelles Android-Smartphone, attraktiver Preis, ein Gründer, der sich vom großen Konzern gelöst hat, ein Fokus auf Europa und Indien, im Grunde möchte man hier das Konzept von OnePlus kopieren. Wobei sich OnePlus klarer von Oppo distanziert, bei POCO nutzt man die Nähe zu Xioami für das Marketing.

POCO: Gleiches Marketing wie OnePlus

Mani darf bei POCO komplett von vorne anfangen, das schreibt er in einem Brief an die Öffentlichkeit. Man steht aber ganz offen dazu, dass man die Möglichkeiten von Xiaomi voll ausnutzt (Lieferanten, Infrastruktur und Co). Etwas, das OnePlus ja immer wieder vorgeworfen wird, weil sie die Nähe zu Oppo nicht gerne zugeben.

Das Rad kann das Pocophone F1 aber nicht neu erfinden, der Snapdragon 845 ist im Moment immer noch der aktuellste SoC und ein modernes Smartphone mit Notch ist anscheinend auch hier geplant. Ich denke man wird daher den gleichen Ansatz wie OnePlus beim Marketing wählen: Einen attraktiven Preis.

Passend dazu hat man sich auch noch für Geschwindigkeit entschieden. Bei OnePlus heißt es „The Speed You Need“ hier ist man nun der „Master Of Speed“.

Während Samsung und Co mittlerweile bei 800, 900 oder 1000+ Euro sind, sieht man hier wie OnePlus die Chance im Premium-Markt mit einem attraktiven Preis auf dem europäischen Markt anzugreifen. Wobei ich denke, dass die Vermarktung von POCO als Marke in Deutschland am Anfang etwas schwierig wird. Viele werden sicher direkt an das Möbelhaus denken, welches nicht unbedingt für Qualität bekannt ist.

Dafür allerdings für attraktive Preise. Poco ist übrigens Spanisch und heißt „wenig“.

Wir sind gespannt, in den kommenden 10 Tagen wird Xiaomi sicher zusammen mit POCO die Werbetrommel rühren und nach und nach weitere Details nennen. Ich bin gespannt, ob wir dieses Modell womöglich auch in Deutschland sehen werden und welchen Euro-Preis man am Ende für das Pocophone F1 aufrufen wird.

PS: Das erste Unboxing vom Pocophone F1 ist übrigens schon online.

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