Renault unterstützt die Elektroprämie

Bild © Renault

Im April hatte die Bundesregierung die Elektroprämie mit der deutschen Autoindustrie ausgehandelt. Zum Glück können sich aber auch ausländische Hersteller an den Deal anschließen. Auch Renault ist dabei und sorgt für einen neuen Preisrutsch.

Das Programm zur Förderung des Elektroauto-Absatzes trat am 2. Juli in Kraft. Nicht nur die deutschen Automobilhersteller sind an Bord, sondern viele weitere Hersteller haben bereits zugesichert, daran teilzunehmen. Interessant ist dies vor allem deshalb, weil so Elektroautos erstmals in Preisregionen vorstoßen, die auch für Max Mustermann interessant sind. Deutsche Hersteller sind ja aktuell noch weit davon entfernt, bezahlbare E-Autos zu bauen. Kia bietet mit dem Kia Soul EV ein Modell ab 24.890 Euro an. Renault kann das nochmal deutlich unterbieten.

Elektroauto ab 16.500 Euro

Renault bietet die förderfähigen E-Fahrzeuge ZOE und Kangoo Z.E. an, offeriert aber auch auf den Twizy einen Preisnachlass. Den ZOE gibt es mit Prämie (2000 Euro vom Bund, 3000 Euro von Renault) ab 16.500 Euro, den Kangoo Z.E. ab 19.157 Euro. Der als Quad eingestufte Twizy ist mit einem Bonus von 2.000 Euro ab 4.950 Euro verfügbar. Die Kaufprämien gelten rückwirkend für einen Kauf ab dem 18. Mai 2016.

Interessant ist hier vor allem der ZOE, der aktuell sowieso das beliebteste Elektrofahrzeug auf dem deutschen Markt ist und eine Reichweite von bis zu 240 Kilometern bietet. Aber: Als Kostenfaktor bei den E-Autos darf nicht die Batteriemiete vergessen werden, welche beim ZOE zum Beispiel bei 49 Euro monatlich losgeht.

Für reine Elektroautos werden mind. 4000 Euro, für Plug-In Hybride werde 3000 Euro Kaufprämie gezahlt. Die Förderprämie wird für Fahrzeuge mit einem Listenpreis von maximal 60.000 Euro gezahlt. Die Gesamtfördersumme ist auf 1,2 Milliarden Euro festgelegt. Davon übernehmen der Bund und die Automobilindustrie jeweils die Hälfte der Kosten.

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