Samsung Exynos 5433 vereint Cortex A57 und A53 Kerne

Samsung Exynos Prozessor Header

Im Rahmen der IFA 2014 präsentierte Samsung das Galaxy Note 4, welches auch in einer Variante mit einem Exynos 5433 Octa-Core erhältlich sein wird. Hüllte man sich zu Beginn noch in Schweigen, tauchten nun neue Informationen zu dem SoC auf.

So wird der neue Prozessor aus dem eigenen Hause wie schon zuvor vermutet wurde sehr wahrscheinlich auf den neuen Cortex A57 und A53 Kernen von ARM basieren. Im Vergleich zu den Vorgänger, Cortex A15 und A7, verfügen diese vor allem über eine bessere Energieeffizienz. Doch nicht nur hier hat sich Samsung bei ARM bedient. Auch die Mali T760 GPU stammt von dem britischen Unternehmen und stellt dort derzeit das Flaggschiff-Modell dar. Mit einer Taktfrequenz von 700 MHz verspricht die GPU eine sehr hohe Leistung.

Exynos_5433_Datenblatt

Die beiden Quad-Core-Chips auf dem Exynos 5433 werden nach dem ARM big.LITTLE-Prinzip arbeiten. Während des stärkere Cortex A57 Quad-Core in anspruchsvollen Szenarien zum Einsatz kommt, kümmert sich der Cortex A53 Quad-Core um die einfacheren Aufgaben. Zudem verrät das von AnandTech veröffentlichte Datenblatt, dass der Memory Controller des SoCs zwei LPDDR3-RAM-Slots mit einer Taktfrequenz von 825 MHz ansprechen kann. Die Taktfrequenz des Arbeitsspeichers kann somit 25 MHz höher liegen als beim Konkurrenzprodukt Snapdragon 805 aus dem Hause Qualcomm.

Interessant ist jedoch vor allem, dass der neue Exynos SoC theoretisch für 64-Bit gewappnet sein wird. Zwar scheint sich der Prozessor von der technischen Seite aus auf den neuen Befehlssatz zu verstehen, da Samsung dies jedoch nicht offiziell bewirbt, könnte es sein, dass man die Funktion über den Treiber deaktivieren wird. Die ersten 64Bit-Prozessoren dürfte Samsung dann erst im Rahmen der kommenden Exynos 7 Serie präsentieren.

Zusammengefasst werden der Exynos 5433 und der Snapdragon 805 ungefähr auf demselben Niveau liegen. Mit aktiviertem 64Bit-Support könnte der Samsung-SoC jedoch, Android L vorausgesetzt, an der Konkurrenz vorbeiziehen.

Quelle: AnandTech

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