Samsung Galaxy Fold: Nur ein teurer Beta-Test?

Samsung Galaxy Fold Kaputt

Nach den fröhlichen Influencer-Beiträgen folgt nun wohl die negative Presse für Samsung, denn die ersten Fold-Testgeräte sind bereits kaputt.

Es hätte ein beeindruckender Marktstart für das Samsung Galaxy Fold werden sollen, das erste richtige Smartphone, welches man falten kann. Doch nach dem kurzen „Hype“ mit ein paar Influencern, bei denen einige übrigens Geld von Samsung bekommen, kommt nun schon die negative Presse.

Die ersten Testgeräte vom Samsung Galaxy Fold sind bereits kaputt und es sieht so aus, als ob nicht die Software, sondern tatsächlich noch die Hardware das Problem des Gerätes ist. So berichtet unter anderem Dieter Bohn von The Verge, dass sein Galaxy Fold nach nur einem Tag bereits kaputtging.

Doch Dieter ist mit diesem Problem nicht alleine:

https://twitter.com/stevekovach/status/1118571414934753280

Es geht direkt mit dem nächsten Fall weiter:

https://twitter.com/robotodd/status/1118574478009626624

Auch Mark Gurman hat sein Testgerät bereits geschrottet:

Und auch Marques Brownlee ist mit von der Partie. Wobei man bei den letzten beiden dazu sagen muss, dass sie die Folie vom Display entfernt haben. Was wie eine Schutzfolie aussah, war aber gar keine. Und wenn sowas den zwei Profis passiert, wie gehen dann die „normalen“ Nutzer damit um?

Die ersten „You’re folding it wrong“-Witze und XY-Gates machen bereits die Runde. Natürlich muss man das Thema nun auch mit etwas Abstand betrachten, denn es sind aktuell immer noch Einzelfälle. Auf mich wirkt es aber so, als ob wir es hier mit einem 2000 Euro teuren Beta-Test zu tun haben.

Versteht mich nicht falsch, ich finde die Entwicklung gut und Samsung musste dieses Smartphone bauen und wird es hoffentlich auch weiterentwickeln. Aber man muss eben auch bedenken, dass es da Fans gibt, die nun den Preis für das Galaxy Fold bezahlen werden und da gilt es kritisch zu berichten.

Es gibt auch viele positive Meldungen vom Galaxy Fold, doch da auch Personen dabei sind, die von Samsung bezahlt werden (Casey Neistat zum Beispiel), ist es eben eine seltsame Situation. Bezahlter Hype mischt sich mit unabhängigen Berichten und viele Influencer wurden von Samsung bevorzugt.

Nun gilt es abzuwarten, was andere Medien aus anderen Ländern und vielleicht auch die ersten Nutzer berichten werden. Vielleicht bleibt es bei diesen Fällen, vielleicht ist das Galaxy Fold auch noch zu anfällig für den Massenmarkt.

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