Samsung: Investitionen in indisches 4G-Netz werden erhöht

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Nachdem Samsung im zweiten Quartal des Jahres einen Gewinnrückgang um 24 Prozent verzeichnen musste, sollen Investitionen in den indischen Mobilfunkmarkt nun für höhere Einnahmen sorgen. Verkündet wurde das Ganze in Folge eines fünftägigen Aufenthalts des indischen Telekommunikationsministers bei dem koreanischen Unternehmen.

Der indische Telekommunikationsmarkt kann seit einiger Zeit ein enormes Wachstum verzeichnen und stellt für viele Hersteller eine große Einnahmequelle dar. Samsung möchte in Zukunft nun in den 4G-Ausbau des Landes investieren und somit selbstverständlich den Verkauf der eigenen LTE-fähigen Geräte steigern.

Wie Ravi Shankar Prasad, Indiens Telekommunikationsministerauf Twitter verkündete, sollen die Investitionen des koreanischen Konzerns in Zukunft um ein Vielfaches steigern. Ab dem nächsten Jahr möchten lokale Anbieter mit Hilfe von Samsung den 4G-Ausbau im eigenen Land vorantreiben, die beiden größten Provider Bhari Airtel und Aircel haben mit der Aufrüstung bereits begonnen.

Weitere Pläne für den technologischen Fortschritt Indiens umfassen zudem ein großes Glasfaser-Projekt namens „National Optical Fiber Network Programm“, in dessen Rahmen 250.000 Dörfer an das schnelle Internet angeschlossen werden sollen. Desweiteren möchte man 100 mittelgroße Städte mit einem überdurchschnittlich hohen technologischen Einsatz zu sogenannten „Smart Cities“ aufrüsten.

Sollte Indien diese Modernisierungs-Pläne wie gedacht umsetzen können, werden sich die Investitionen durch Samsung in Zukunft sicherlich lohnen. Nach Google ist somit nun ein zweiter Riese aus dem Mobilfunksektor engagiert in Indien tätig.

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