Amazon verzichtet auf Einweg-Plastikumverpackungen

Amazon 1

Amazon verzichtet beim Versand aus deutschen Logistikzentren inzwischen komplett auf Einweg-Plastikumverpackungen.

Dies betrifft sowohl Artikel von Amazon selbst als auch solche von Drittanbietern, die den Versand über Amazon abwickeln („Versand durch Amazon“) und gilt für Bestellungen aus Logistikzentren in Deutschland.

In Zukunft kommen Lieferungen stattdessen in flexiblen papierbasierten Versandumschlägen und -tüten. Bei mir ist das bereits seit Wochen der Fall. Das Material kann laut Amazon leichter recycelt werden, enthält einen höheren Anteil an recyceltem Material und beansprucht während des Transports weniger Volumen als Wellpappkartons.

Amazon Verpackung 1

Alte Verpackung – wird nicht mehr genutzt

Amazon Verpackung 2

Neue Verpackung

Größere Lieferungen können weiterhin in Kartons aus Wellpappe ankommen. Amazon gibt zudem an, auch die Anzahl der Produkte, die in der originalen Produktverpackung versendet werden können und nur mit einem Adressaufkleber versehen werden müssen, erhöhen zu wollen.

In einigen Fällen können Kunden noch Produkte in Plastikumverpackungen erhalten. Amazon erörtert die Ausnahmen wie folgt:

  • Amazon besitzt die Kontrolle über die Umverpackung von Artikeln, die direkt aus unseren eigenen Logistikzentren versandt werden – sowohl bei Produkten von Amazon selbst als auch solche von Drittanbietern, die den Service „Versand durch Amazon“ nutzen. In einigen Fällen versenden diese Drittanbieter ihre Produkte auch direkt an Kund:innen. Dann hat Amazon keine Kontrolle über die gewählte Umverpackung.
  • Wenn ein Produkt in einer geeigneten Einweg-Plastiktüte des Herstellers geliefert wird, verschickt Amazon es auch in dieser vom Hersteller bereitgestellten Tüte an Kund:innen weiter. Dies vermeidet das Hinzufügen von unnötigem zusätzlichem Verpackungsmaterial.
  • Bei bestimmten Witterungsbedingungen kann es sein, dass Amazon eine zusätzliche Einweg-Plastiktüte zur Papier- oder Kartonverpackung hinzufügt, um Bestellungen, die vor der Haustür von Kund:innen abgelegt werden, vor Regen zu schützen.
  • Füllmaterial aus Plastik, wie Luftpolsterfolie, kann bei Bedarf weiterhin verwendet werden, beispielsweise um zerbrechliche Gegenstände wie Glas zu schützen.

IKEA: Bis 2028 kein Kunststoff mehr in Verkaufsverpackungen

Ikea Verpackung

IKEA möchte keinen Kunststoff mehr in seinen Verkaufsverpackungen verwenden. Diese Maßnahme vollzieht IKEA schrittweise. Bis zum Jahr 2025 sollen die Kunststoffverpackungen für neue IKEA-Sortimente ausgelistet und im bestehenden Sortiment soll die Kunststoffverpackungen bis zum Jahr 2028 ersetzt werden. Mit der…23. November 2021 JETZT LESEN →

Kommt über diesen Affiliate-Link ein Einkauf zustande, wird mobiFlip.de u.U. mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten.


Fehler meldenKommentare

Bitte bleibe freundlich.

Schreibe einen Kommentar    

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Durch das Absenden eines Kommentars stimmst du der Speicherung deiner Angaben gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.

Um mobiFlip.de nutzen zu können, müssen Cookies in Deinem Browser aktiviert sein.