Android Automotive bei Porsche und Audi soll kurz vor 2024 starten

Audi Lenkrad Konzept

Porsche und Audi entwickeln aktuell die PPE-Plattform (Premium Platform Electric), die kommendes Jahr an den Start geht. Bei Porsche wird ein elektrischer Macan den Anfang machen und bei Audi steht mit dem Q6 e-tron auch ein Elektro-SUV an.

Langfristig werden weitere Elektroautos folgen, aber die SUV-Verbrenner sind die Bestseller der Marken, daher ist das der logische Schritt. Sie waren übrigens mal für 2022 geplant, aber auch 2023 werden wir uns noch vermutlich gedulden müssen.

Neue Plattform dürfte Ende 2023 starten

Laut Manager Magazin ist der interne Plan zwar weiterhin für „Mitte 2023“ in der Volkswagen AG anvisiert, aber man hat gehört, dass es „kaum vor 2024“ losgeht. Die neuen Elektroautos werden also wohl erst in über einem Jahr zu uns kommen.

Interessant ist an dieser Stelle, dass schon 2025 das VW.OS folgen soll. Auch wenn es vielleicht 2026 wird, weil man mit Problemen kämpft. Android Automotive ist vermutlich nur eine Notlösung für eine kurze Übergangsphase der zwei Marken.

Volvo Android Automotive Neu Header

Preview für Android Automotive der Zukunft

Volkswagen, Skoda, Seat oder Cupra werden den Schritt nicht gehen und halten an ihrer Software bis zum VW.OS fest. Es wundert mich daher, dass die Volkswagen AG eine eigene Notlösung für die zwei Premiummarken im Konzern entwickelt.

Android Automotive wird ein großes Thema in den kommenden Jahren sein, einige arbeiten mit Google zusammen und nutzen die Google-Dienste, andere passen die Open-Source-Version an und planen einen eigenen Store für Apps. Das ist übrigens der Weg von Porsche und Audi, hier wird man wohl kein Google-Branding sehen.

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  1. Eddie 🪴

    Vielleicht ist es ja keine "Notlösung", sonder ein 1. Schritt: VW.OS basiert ja auch auf Android, man hätte dann schon die Vorerfahrung mit Android generell, die auch in VW.OS einfließen kann, und am Ende muss man ja "nur" den Google-Aufsatz durch den VW-Aufsatz ersetzen.
    Weiterer Vorteil wäre ein Backup-Plan, wenn die Kosten von VW.OS zu hoch ausfallen. Man kann direkt Kosten/Nutzen/Zufriedenheit vergleichen: Wenn sich (ganz aus der Luft herausgegriffen) herausstellt, dass VW.OS in der Weiterentwicklung und Support VW das 10-Fache kostet, aber man alle Designmerkmale und Zugriffe unter Android Automotive genauso eigenständig unterbringen kann, wie das unter VW.OS ist, warum soll man daran festhalten? Umgekehrt mit VW.OS in der Rückhand kann man Google vielleicht auch zu mehr Einflussnahme bewegen?

    Was mich bei egal welchem System/Hersteller (egal ob die Bilder oben von Porsche/Audi, Tesla, Mach E etc.) stört ist das riesige Tablet in der Mitte: 1. Finde ich das sehr hässlich (zugegeben: Geschmackssache), 2. sehe ich den Wegfall von haptischen Knöpfen als Sicherheitsrisiko: Touchscreen muss man immer hinschauen, beim Fahren treffe ich nicht mal beim Hinschauen immer auf anhieb die Schaltflächen. Die Knöpfe weiß ich wo sie sind, kann sie erfühlen und muss keine Sekunde die Augen von der Straße nehmen.

    1. „Weiterer Vorteil wäre ein Backup-Plan, wenn die Kosten von VW.OS zu hoch ausfallen.“

      Das vermute ich auch so ein bisschen. Falls VW.OS scheitert, hat man ein OS, was man schnell für alle anderen Marken anpassen kann.

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