• iPhone, iPad und AirPods: Apple verlagert wohl die Produktion

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    Der Handelskrieg mit China sorgt dafür, dass einige Hersteller aktuell ihre Lage in China überdenken, denn die neuen Strafzölle würden sonst bedeuten, dass man einen größeren Teil vom Gewinn an den US-Staat abdrücken müsste.

    Apple: US-Nachfrage ohne China-Produkte sichern

    Auch bei Apple hieß es bereits, dass man einen Teil der Produktion aus China verlagern wird und Ming-Chi Kuo (Analyst mit guten Quellen bei Zulieferern von Apple) geht nun in die gleiche Richtung. Um Strafzölle zu vermeiden, wird Apple die Produktion nach und nach aus China abziehen und neue Standorte suchen.

    Das Ziel ist es 2020 knapp 10 bis 20 Produzent der Produkte außerhalb von China zu produzieren, beispielsweise in Vietnam und Indien. Ein Großteil der Produktion wird also in China bleiben, doch es geht auch nur darum die Nachfrage auf dem US-Markt abzudecken, da es nur dort die Strafzölle gibt.

    Sollte es Apple gelingen, dass man die Nachfrage nach dem iPhone, der Apple Watch, den AirPods oder auch iPads in den USA (ohne Produkte, die in China produziert wurden) befriedigen kann, dann dürfte sich an den Preisen für Apple-Produkte nichts ändern. Davon geht Ming-Chi Kuo derzeit sogar aus.

    Apple: Preiserhöhungen nicht ausgeschlossen

    Falls das Apple nicht gelingt und Strafzölle in den USA dazu kommen, dann ist nicht ausgeschlossen, dass die Preise erhöht werden. Apple wird die Strafzölle vermutlich nicht selbst zahlen, sondern diese an Konsumenten weiterreichen.

    Das wird dann aber nicht nur Apple, sondern auch andere Tech-Unternehmen betreffen, Sony deutete dies bereits bei der PlayStation vor ein paar Tagen an.

    Der Handelskrieg zwischen den USA und China könnte also im Winter auch die ersten Folgen für Konsumenten haben, denn wenn die Sache eskaliert, dann werden die großen Unternehmen vermutlich ihre Preise erhöhen. Apple ist da nur ein Beispiel von vielen und nicht jeder kann es sich erlauben die Produktion nun spontan aus China abzuziehen und an anderen Standorten aufzubauen.

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